Category: ComeOn, Pate!

ComeOn, Pate! #8

Heimsiege sind schön

Von Wettpate Moritz Fischer

Samstag, 15.12.2018, 14:00 Uhr: SV Meppen – 1. FC Kaiserslautern (Heimsieg Meppen, Quote 2,40)

Dieses Spiel hat es in sich. Wie im Bericht der vergangenen Woche erwähnt, wurde Michael Frontzeck nach der 0:5-Niederlage bei der SpVgg Unterhaching entlassen und mittlerweile von Sascha Hildmann beerbt, der wiederum erst im Laufe der aktuellen Saison bei der SG Sonnenhof Großaspach seinen Hut nehmen musste. „Es ist für mich das Größte, hier Trainer zu sein“, gab er bei seiner Vorstellung zu Protokoll. Das kauft man ihm ab, da er als gebürtiger Lauterer in der Region tief verwurzelt ist und seine enge Bindung zum FCK somit auf der Hand liegt.

Unter Druck steht aber vor allem Sportvorstand Martin Bader. Er war es, der sich für Michael Frontzeck entschieden hat (davor haben beide gemeinsam in Hannover gearbeitet) und bewusst mit ihm den voraussehbaren Weg in Liga drei ging. Der einzige Trumpf der letzten Katastrophensaison in der Pfalz war die Tatsache, dass der Abstieg lange absehbar war und man sich demzufolge früh darauf einstellen konnte. Dieser Trumpf ist mit der Entlassung nun endgültig verspielt und die Entscheidung des Rausschmisses ein sportliches Eingeständnis.

Es liegt also auf der Hand, dass selbst die langfristig ausgerichteten Entscheidungen keinen Erfolg brachten. Um diese Missführung aber ein wenig zu kaschieren, versucht Bader mit seinem neuen Mann an der Seitenlinie die emotionale Schiene zu fahren. Wie gut das klappt, zeigen weinende Grundschüler nach mittelmäßigen Vorträgen in Deutschland, ohne dabei die genaue Zahl zu kennen, jede Woche aufs Neue. Am Ende wird dann eben doch ein Auge zugedrückt und die Beurteilung fällt deutlich milder aus. Genau diesen Effekt erhofft sich Martin Bader wahrscheinlich auch.

Sportlich ging es für Sascha Hildmann und seine Jungs eher durchwachsen los, als man sich im ersten Heimspiel unter ihm torlos von den Würzburger Kickers trennte. Auch wenn er in den paar Tagen zuvor kaum die Chance hatte, grundlegende Abläufe nach seinen Vorstellungen einzustudieren, hätte man den FWK durchaus schlagen müssen. Wie leicht man in der Pfalz zu begeistern ist, zeigte der erste Spieltag gegen 1860, als über 40.000 Leute ins Stadion kamen. Letztendlich liegt es aber an der Mannschaft, auch genau dieses Gefühl zu vermitteln und leistungsmäßig auf den Platz zu bekommen. Das gelang letzte Woche nur bedingt.

Nun reist man am Samstag ins Emsland an die holländische Grenze zum SV Meppen und muss das Spiel gewinnen. Wenn das nicht gelingt, ist der erwünschte Effekt fürs Erste schon wieder verpufft und die Emotionen könnten schneller vom Positiven ins Negative umschlagen als man denkt, so geduldig sich die Lauterer Fans in den vergangenen Wochen auch zeigten.

Am Ende wird der SV Meppen genau das ausnutzen, da sie sich zuletzt mit sieben Punkten aus drei Spielen erstmal Luft im verschafft haben und nach Siegen gegen die direkte Konkurrenz nun sogar über dem Strich stehen. Mit einem Sieg werden sie am FCK vorbeiziehen und ihn gleichzeitig erstmals ernsthaft mit der Abstiegszone in hauchdünne Distanz bringen. Dann liegt es am in Großaspach erst in diesem Jahr gescheiterten Hildmann zu zeigen, ob er es auch fachlich drauf hat.

 

Sonntag, 16.12.2018, 13:30 Uhr: FC Ingolstadt – 1. FC Heidenheim (Heimsieg Ingolstadt, Quote: 2,10)

„Es gibt Menschen wie Pep Guardiola, die trinken abends heimlich ihre Cola. Doch es gibt einen Spezialisten für das Bier und das ist der Trainer vom FC S04.“ Dieses musikalische Meisterwerk, das zu Schalker Zeiten über Jens Keller, den heutigen Trainer der Schanzer, komponiert wurde, ist für alle, die es noch nicht kennen, bei YouTube unter „Jens Keller Bier Song“ zu finden und sehr zu empfehlen. Dass er nicht nur ein Spezialist für das Bier, sondern auch für erfolgreichen Fußball ist, hat er sowohl bei den Königsblauen als auch bei Union Berlin bis zu seiner überraschenden Entlassung gezeigt. Er konnte sich und seiner Arbeit eigentlich wenig vorwerfen und wurde dennoch zweimal geschasst.

Er selbst bezeichnet den FC Ingolstadt als einer der drei bis vier interessantesten Vereine der zweiten Liga und wird auch dort wieder mit Sicherheit erfolgreich arbeiten. So gut die infrastrukturellen Rahmenbedingungen auch sein mögen, haben sie kurzfristig eher überschaubaren Wert. Die Hauptaufgabe ist zunächst, diesen teuren Kader mit Bundesligaambitionen von der Verunsicherung zu befreien, um erstmal vom Tabellenende wegzukommen. Daher unterzeichnete Keller auch einen Vortrag bis Saisonende, der einzig und allein der Mission Klassenerhalt gilt.

Der kommende Gegner aus Heidenheim träumt von mehr. Die Truppe von der Brenz wurde vom dienstältesten Trainer im deutschen Profifußball, Frank Schmidt, aus der Oberliga in die zweite Bundesliga geführt, in der man sich in den letzten Jahren nun mehr als etabliert hat. Man möchte in den nächsten Jahren nun den nächsten Schritt gehen, ohne das Wort „Bundesliga“ dabei zu laut auszusprechen, rangiert derzeit vielversprechend auf Platz sechs und hat nur zwei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.

Neben Trainer Schmidt an der Seitenlinie ist Marc Schnatterer der Garant auf dem Platz für den sportlichen Erfolg. Er schießt alle Standards, bereitet die meisten Tore vor und erzielt sie selbst. Beim 4:1 gegen Duisburg war er erneut an zwei Buden direkt beteiligt. Nur Simon Terodde war mit seinen komplett wahnsinnigen zwanzig selbst erzielten Toren und drei Vorlagen in der Liga erfolgreicher als Schnatterer (7 Tore, 8 Vorlagen). Es gibt wohl kaum Spieler, auf die das Wort „Lebensversicherung“ so sehr zutrifft. Je wichtiger ein Kicker, desto schmerzhafter sein Ausfall und genau dazu ist es jetzt gekommen. Rudelführer „Schnatti“ kann sich in aller Seelenruhe und den Kauf der Weihnachtsgeschenke konzentrieren, da das Fußballjahr für ihn gelaufen ist.

Wie sehr dieser aufstrebende Verein aus dem beschaulichen Heidenheim von seinem besten Mann abhängt, wird das kommende Spiel gegen Ingolstadt zeigen, da es das erste in diesem Jahr ohne ihn sein wird. Jens Keller wird dabei in gewohnt grimmiger Manier am Seitenrand stehen und seine perfekte eingestellte Mannschaft zum Sieg grummeln. Wenn die Konkurrenz mitmacht, ist es gleichbedeutend mit dem Verlassen des letzten Tabellenplatzes und es ist im Anschluss erstmal Highlife in Bayern angesagt. Oder aber „Jens Keller, Jens Keller zieht sein Bier immer schneller“, wie es im eben genannten Chanson von „Ein Könich“ besungen wird.

Hoch die Hände, weg vom Tabellenende. Beziehungsweise: No Keller -> Keller, Keller -> No Keller.

 

Sonntag, 16.12.2018, 18:00 Uhr: Eintracht Frankfurt – Bayer 04 Leverkusen (Heimsieg Frankfurt, Quote: 2,45)

Es gibt wohl keinen Verein, der den Cup der Loser, der offiziell „Europa League“ heißt, mehr abfeiert als die Frankfurter Eintracht und somit beste Werbung für den deutschen Fußball macht, sowohl auf als auch neben dem Platz. Die Euphorie war bis vor kurzem noch kaum zu bremsen, als Olympique Marseille mit 4:0 zurück nach Frankreich geschossen wurde. In der Liga setzte man sich ebenfalls ganz oben fest und galt als einer der ärgsten BVB-Verfolger. Nun folgten aber zwei Niederlagen gegen Wolfsburg und Hertha, sodass wieder ein bisschen mehr Realismus in Hessen Einzug gehalten hat.

Zum Abschluss des Spieltags am Sonntagabend gastiert der SV Bayer 04 Leverkusen in Frankfurt. Das Spiel verspricht im Vorhinein recht viel, da die SGE natürlich wieder zeigen möchte, weshalb sie in Europa und auch in der Liga immer noch, trotz der beiden Pleiten, so gut dar steht. Leverkusen will den Anschluss nach oben nicht komplett abreißen lassen und ist eigentlich zum Siegen verdammt.

Am Ende wird die Eintracht das Spiel gewinnen, da sie vor den eigenen Fans spielt und vielleicht auch einfach mal zwei Spiele zum Verschnaufen brauchte. Hätte Luka Jovic den Elfmeter in Berlin bekommen, stünde am Ende ein 1:1 und dieser negative Einschlag würde sich ganz anders lesen beziehungsweise wäre gar keiner.

Adi Hütter war mit seiner Mannschaft selbst Schuld, die Messlatte so hochzulegen und elf Spiele in Folge nicht zu verlieren. Solche Serien sollten aber trotzdem nicht der Gradmesser sein und nichts daran ändern, dass der Tabellenvierte den strauchelnden Tabellenelften im eigenen Stadion schlägt. Heiko Herrlich gehen danach dann so langsam die Argumente aus und auch die tobende „Tante Käthe“ sollte vielleicht schon mal links und rechts nach einem Nachfolger Ausschau halten.

 

Die ComeOn-Quoten für den Wettpaten im Überblick:

Bis nach Meppen – und doch nichts zu holen! Heimsieg SVM, Quote: 2,40

Der Keller-Effekt! Heimsieg Ingolstadt, Quote: 2,10

Beflügelt durch Europa gibt es einen Dreier zu Hause gegen Leverlusen. Heimsieg Frankfurt, Quote: 2,45

Gesamtgewinn bei 10€ Einsatz: 117,23€

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ComeOn, Pate! #7

Bestehende und gerissene Serien

Von Wettpate Moritz Fischer

Sonntag, 09.12.2018, 13:00 Uhr: Sportfreunde Lotte – SpVgg Unterhaching (Handicap-Sieg -1 für Unterhaching, Quote: 4,00)

Die Jungs aus dem Münchener Vorort Unterhaching kennen einfach keine Gnade und schießen in der dritten Liga zurzeit einfach alles kurz und klein. Auch vor dem einst so großen 1. FC Kaiserslautern machten sie keinen Halt, schossen die Pfälzer mit 5:0 aus dem eigenen Stadion und sorgten gleichzeitig dafür, dass es sich bei den Gästen nach dem Spiel endgültig „ausgefrontzeckt“ hat. Der Coach durfte nach diesem Debakel seinen Hut nehmen, was schlussendlich keine größere Überraschung war, da das Spiel im Vorhinein vor allem von Sportvorstand Martin Bader als Schicksalsspiel deklariert wurde. Man hatte sich eine Reaktion erhofft, die schlussendlich ausblieb.

Unter dem Strich waren die Lauterer nur gefundenes Fressen für die Hachinger Offensive. Zuletzt verloren sie am 16. September mit 0:1 zu Hause gegen Würzburg und sind mittlerweile seit nunmehr zehn Spielen ungeschlagen. Einschließlich des vergangenen Spiels schossen sie in den vergangenen drei Begegnungen sechzehn (!) Tore und wirbeln die „stärkste dritte Liga aller Zeiten“, wie TelekomSport, das die TV-Rechte dieser hat, aus welchen Gründen auch immer gerne zu sagen pflegt, gewaltig auf.

Immer wieder gelingt es den Bayern, namhafte Spieler an Land zu holen, denen über ihre Profikarriere hinaus eine Perspektive geboten wird. Einer davon ist Kapitän Dominik Stahl, der fußballerisch zwar ein wenig durch das Raster fällt, der Mannschaft aber die nötige Stabilität gibt und seine Nebenleute glänzen lässt. Die beiden Superstars der Mannschaft von Claus Schromm, wie TelekomSport die beiden besten Hachinger Spieler bezeichnen würde, sind aber Torjäger Stephan Hain und Sascha Bigalke.

Beide sind nun schon seit einigen Jahren im Klub, Hain mittlerweile sogar zum Rekordtorschützen des Vereins aufgestiegen. Diese Eingespieltheit merkt man Ihnen an, da der Torjäger quasi in jedem Spiel von der zierlichen Zaubermaus Sascha Bigalke mustergültig bedient wird.

Nun geht es am Sonntag zu den Sportfreunden nach Lotte. Die sind unter ihrem neuen Trainer Nils Drube, der gar nicht mehr so neu ist und mit seinem Team vor der Niederlage am vergangenen Spieltag in Wiesbaden stolze sechs Partien ungeschlagen gewesen war, besser in die Spur gekommen. In diesen sechs Spielen ohne Pleite konnten sie zu Hause nur das letzte Heimspiel gegen Rostock gewinnen, ließen dort aber einige Chancen zu, die die Hachinger nicht unbestraft lassen würden. Wenn die also ansatzweise da weitermachen, wo sie zuletzt aufgehört haben, wird es im Tor der Jungs vom Autobahnkreuz bei Osnabrück einige Male klingeln. Klarer Sieg Haching!

 

Sonntag, 09.12.2018, 13:30 Uhr: Dynamo Dresden – Holstein Kiel (Auswärtssieg Kiel, Quote 2,70)

Ähnlich wie die eben genannten Hachinger haben auch die Kieler ziemlich Bock, Tore zu schießen. Die Holsteiner stellen mit 28 Treffern hinter Köln (39) und Paderborn (33) die drittbeste Offensive der Liga. Es galt, in dieser Saison zu zeigen, dass der beinahe geglückte Aufstieg in die Bundesliga im vergangenen Jahr keine Eintagsfliege beziehungsweise Eintagsmöwe war, die im verflixten zweiten Jahr nach dem Aufstieg im Sturzflug Richtung Tabellenkeller fliegt. Das hat man geschafft.

Inklusive des Siegs im Pokal gegen den Bundesligisten aus Freiburg ist man an der Förde seit sieben Spielen ungeschlagen und auf Tabellenplatz sechs in geringer Reichweite zu dem Platz, der letztes Jahr so überraschend erreicht und dementsprechend bejubelt wurde. Nur drei Punkte trennen Kiel und Union Berlin, das mit 27 Punkten den Relegationsplatz belegt. Die Spiele bis zum Winter werden zeigen, ob es den Störchen gelingt, sich ernsthaft oben festzubeißen.

Fakt ist: Kiel hat zuletzt in Duisburg, das unter Trainer Torsten Lieberknecht zuletzt immer sehr kompakt stand, wenige bis gar keine Gegentore bekam und dementsprechend kaum verlor, auswärts gewonnen und darüberhinaus dabei sogar vier Tore erzielt. Ziemlich beeindruckend.

Im Auswärtsspiel davor beim SC Paderborn schoss man ebenfalls vier Tore, kassierte aber hinten selber genauso viele, sodass man sich am Ende Unentschieden trennte. Wenn man dieses Spiel aus der Statistik selbst erzielter Tore herausließe, würde der FC Köln mit seinen 39 Toren die noch einsamere Spitze darstellen.

Dann müsste man aber auch hinterfragen, in welcher Form der FC auf diese galaktische Zahl nach fünfzehn Spielen kommt und sofort springt einem ein Ergebnis ins Auge: Samstag 10.11.2018, 8:1 gegen Dynamo Dresden. Da man aus diesem Spiel aber nicht so viele Rückschlüsse ziehen kann, sollte es insgesamt einfach als ein rabenschwarzer Tag der Kategorie „Totalausfall“ abgehakt werden. Danach zeigte die Mannschaft von Maik Walpurgis eine Reaktion, entführte an der alten Försterei sowie am Millerntor einen Punkt und schlug zu Hause den FC Ingolstadt.

Einschränkend muss man aber auch hier dazu sagen, dass sich Union Berlin sowieso fast immer die Punkte mit dem Gegner teilt und die Schanzer eigentlich immer auf den Allerwertesten bekommen haben, egal gegen wen. Aufgrund der beachtlichen Kieler Serie und ihrer offensiven Wucht werden sie auch dieses Spiel für sich entscheiden, wenn auch vielleicht nicht deutlich, da sie hinten halt doch gerne mal ein bis zwei Dinger fangen.

 

Sonntag, 09.12.2018, 17:00 Uhr: Newscastle United – Wolverhampton Wanderers (Heimsieg Newcastle, Quote: 2,95)

Rafael Benitez träumte vom Gewinn der Champions League als Trainer mit Real Madrid, fand sich nach dem Rausschmiss in der spanischen Landeshauptstadt ein paar Wochen später auf der Trainerbank bei Newcastle United wieder. Gut, dass es die Karriereleiter nicht auch in Wirklichkeit gibt und sie nur ein beflügeltes Wort ist, denn außer Chuck Norris gibt es wohl keinen der von der allerobersten Sprosse der Leiter in dieser kurzen Zeit unfallfrei so weit unten ankommt. Auf dieser Sprosse sitzt er nun seit einiger Zeit und macht seine Sache ordentlich. Er stieg mit der Mannschaft auf und kletterte dementsprechend wieder einige Stufen nach oben.

Mittlerweile befindet sich Newcastle auf Tabellenplatz vierzehn im Mittelmaß, darf sich als Verein allerdings auch nicht viel mehr Hoffnungen machen, da es für höhere Ziele auch mehr Geld des Investors bräuchte, das aber einfach nicht kommt, weil dieser selbst gar keine Lust auf seinen Verein hat und ihn wieder verkaufen will. So als würde ein Sechsjähriger sein Spielzeugauto in die Ecke schmeißen. Das macht es zu Zeiten, in denen in England ein Investor mehr reinpumpt als der andere, dann auch für Rafa Benitez insgesamt schwierig.

Unter der Woche spielte Newcastle United beim FC Everton 1:1 und konnte nach der 3:0 Niederlage gegen West Ham zuvor etwas Wiedergutmachung betreiben. Wolverhampton hat überraschenderweise mit 2:1 gegen Chelsea gewonnen und konnte die Serie von sechs sieglosen Spielen, die bis auf ein Unentschieden gegen Arsenal alle verloren gingen, endlich beenden. Der Sieg wurde zwar durch ein Tor beglückt, bei dem Chelseas Keeper Kepa nicht sonderlich gut aussah, sollte schlussendlich aber auch egal sein.

Auch die kommenden Gastgeber aus Newcastle hatten vor der besagten Niederlage gegen die Hammers und dem Remis in dieser Woche eine Serie gestartet und dreimal in Folge gewinnen können. In diese Erfolgsspur will man natürlich schnellstmöglich zurückfinden und bei Wolverhampton gar nicht erst das Gefühl aufkommen lassen, dass der Sieg gegen die Blues im St. James Park Aufwind geben könnte. Am Montagabend gewinnt Rafa mit seinen Jungs, einfach weil er und sein Team natürlich auch vor eigenem Publikum nach der deutlichen Schlappe wieder zeigen wollen, dass der Lauf nicht von ungefähr kam.

 

Die ComeOn-Quoten für den Wettpaten im Überblick:

Keine Chance für Lotte! Unterhaching gewinnt mit mindestens zwei Toren Unterschied, Quote: 4,00

Die Möwen bringen drei Punkte aus dem Osten mit. Auswärtsieg für Kiel in Dresden, Quote: 2,70

Rafa Benitez führt sein Team zum Heimsieg. Ein Dreier für Newcastle gegen die Wolves, Quote: 2,95

Gesamtgewinn bei 10€ Einsatz: 302,67€

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ComeOn, Pate! #6

Wiedergutmachung

von Wettpate Moritz Fischer

Samstag, 01.12.2018, 20:45 Uhr: Real Madrid – FC Valencia (-1 Handicap-Sieg für Real, Quote: 2,10)

Was haben Eisenhüttenstadt und Eibar gemeinsam? Bis auf die Tatsache dass beide Orte mit ,E‘ anfangen und 27.000 Einwohner haben, war es das auch schon wieder. So musste sich der FC Eisenhüttenstadt in der Brandenburgliga am vergangenen Samstag der TSG Einheit Bernau 0:6 geschlagen geben und ist nun auch fußballtabellarisch im grauen Mittelmaß angekommen. Dagegen konnte der SD Eibar, der Verein aus dem beschaulichen Örtchen im Baskenland, gegen niemand Geringeren als Real Madrid am selben Tag einen hochverdienten 3:0-Heimerfolg einfahren und somit ein kleines bisschen Fußballgeschichte schreiben.

Nach zuvor vier Siegen in Folge war es die erste Pleite für Reals neuen Cheftrainer Santiago Solari und die hatte es direkt ziemlich in sich. Ohnehin kratzt jede einzelne Pleite an der königlichen Ehre und grenzt an Majestätsbeleidigung. Viel schlimmer war aber aus Sicht der Madrilenen, dass die Mannschaft so neben sich stand, dass man am Ende noch von Glück reden konnte, den Hintern vom absoluten Außenseiter nicht noch doller versohlt bekommen zu haben, da diese zum Ende hin einige Chancen nicht konsequent zu Ende gespielt hatten. Der kroatische Weltfußballer Luka Modric wurde wegen seiner schlechten Leistung, auch wenn es alle anderen zehn Mitspieler auf dem Platz ebenfalls hätte treffen können, kurzerhand in der 62. Minute ausgewechselt, ohne dabei verletzt oder vorgewarnt gewesen zu sein.

Nun kommt der FC Valencia am Samstag ins Bernabeu und wird versuchen, den Finger in diese Wunde zu legen. Allerdings sind auch die Fledermäuse, wie sie genannt werden, des Öfteren ähnlich blind vorm Tor und trudeln mit aktuell siebzehn Punkten durch das Niemandsland der Tabelle (Platz 11), könnten mit einem Sieg aber an Real vorbeiziehen, da man so punktgleich wäre und das Torverhältnis sein Übriges tun würde. Valencia stellt nämlich zusammen mit Atlético die beste Defensive der Liga und hat bisher nur neun Tore gefangen. Wie das dann aber immer so ist, drückt der Schuh folglich in der Offensive, die mit elf erzielten Toren die Drittschlechteste in „La Liga“ ist.

Am vergangenen Dienstag demonstrierten die Auftritte beider Mannschaften in der Champions League zwei Dinge: Real setzte sich mit 2:0 in Rom durch und zeigte, dass die Schmach von Eibar nur ein Ausrutscher war. Valencia bestätigte seine Defensivqualität und machte es Juventus Turin in Italien sehr schwer, musste sich am Ende zwar „nur“ 1:0, aber eben dennoch geschlagen geben. Ähnlich wird es am kommenden Samstag laufen, wo Real wieder etwas gut zu machen hat und den Abstand nach oben mit einem souveränen Sieg verringern will. Viel mehr geht es also darum, die Ehre wieder herzustellen und die Wut der gellenden Kritik in Offensivpower und Tore umzumünzen. Die Qualität dazu hat Real trotz des unzufrieden stellenden, sechsten Tabellenplatzes immer noch.

 

Samstag, 01.12.2018, 18:30 Uhr: TSG 1899 Hoffenheim – FC Schalke 04 (Doppelte Chance X2, Quote: 1,95)

Auch der FC Schalke hat nach dem verpatzen Saisonstart in der Liga immer noch einiges an Boden gut zu machen. Das 5:2 über ihre Freunde aus Nürnberg war aber vielleicht der Brustlöser, den es gebraucht hat, um nun endgültig zurück in die Erfolgsspur zu finden. Auch wenn die Clubberer sicherlich nicht das Maß aller Dinge sind, präsentierte sich Königsblau endlich mal wieder wie ein Vizemeister und bewies, dass man nicht umsonst die beste Mannschaft hinter den „Überbayern“ des vergangenen Jahres war.

Diese bayrische Dominanz ist allerdings Schnee von gestern und das Rennen um die Meisterschaft offener. Spätestens der Düsseldorfer Dodi Lukebakio gab hierfür am vergangenen Samstag den Startschuss und stellte dem FC Bayern gleich drei mal ein Bein. Umso ärgerlicher ist es aus Sicht der Schalker, dass man keine der Mannschaften ist, die in diese Lücke reinstößt und der eigenen Form aktuell ziemlich hinterherhinkt. Mit der Ausbeute des vergangenen Jahres nach zwölf Spieltagen, damals standen 23 Zähler zu Buche, wäre man heute im Kreis der Verfolger und dem BVB auf den Fersen.

Die TSG Hoffenheim hatte ebenfalls mit einem ausbaufähigen Saisonstart zu kämpfen. Mittlerweile konnten die Kraichgauer aber vor dem 3:3 zuletzt in Berlin vier Ligaspiele in Serie gewinnen und stehen nun auf einem Europa League-Platz (6.). So eine Aufholjagd benötigt Schalke auch schleunigst, um nochmal oben heranzukommen. Sicherlich wird das nicht einfach, vielleicht ist es aber schon die letzte Chance, nochmal ernsthaft an die Spitzengruppe heranzukommen. Hoffenheim und Eintracht Frankfurt haben vorgemacht, wie man einen verpatzten Saisonstart durch konstante Leistungen über mehrere Spiele retten kann.

Schalke sollte damit auch bestenfalls am Samstag anfangen und der Spitzenmannschaft von Dietmar Hopp zeigen, dass sie ebenfalls eine ist. Anderenfalls muss man sich nach der deutlichen 3:0-Schlappe bei der SGE vor Kurzem wirklich eingestehen, nicht mehr auf dem Niveau des Vorjahres zu sein. Vorher tut sich aber noch die vielleicht letzte Chance der Wiedergutmachung auf, indem man in Hoffenheim auf Augenhöhe mitspielt und wenigstens nicht verliert am Ende. Das könnte dann Auftrieb für die Schlussphase des Jahres geben, in der unter anderem noch der BVB und Bayer 04 Leverkusen ihre Visitenkarte in der Veltins-Arena abgeben. Für Schalke geht es in diesen richtungsweisenden Wochen um viel. Je nach Art und Weise könnte ein Unentschieden im Topspiel am Samstagabend aber schon mal eine gute Grundlage sein.

 

Sonntag, 02.12.2018, 13:30 Uhr: 1.FC Magdeburg – VfL Bochum (Remis, Quote: 3,20)

Der Aufstieg des 1. FCM war das Ergebnis harter und besonnener Arbeit über Jahre im gesamten Verein. Nachdem man zum Spitzenteam in Liga drei avancierte und dieses Jahr endlich verdientermaßen in die zweite Bundesliga aufstieg, ist man mittlerweile knallhart auf dem Boden der Realität aufgeschlagen. Erfolgstrainer Jens Härtel wurde beurlaubt und von Michael Oenning beerbt, unter dem das erste Spiel allerdings auch mit 3:2 am letzten Freitagabend in Fürth verloren ging.

Die Entlassung des Mannes an der Seitenlinie hat polarisiert, genauso wie die Bekanntgabe des neuen Cheftrainers. Mario Kallnik, Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg, ist einer der Verantwortlichen des Erfolgs der vergangenen Jahre und betonte zurecht, dass es bei der Entlassung von Jens Härtel ausschließlich um den 1. FC Magdeburg gehe und generell nicht die Personen im Vordergrund stehen.

Das erzählt er mit einer Ernsthaftigkeit, die seinesgleichen sucht und mit der er selbst gegen Angela Merkel und ihre auf Kniehöhe hängenden Mundwinkel jede Runde „Wer zuerst lacht, verliert“ gewinnen würde. Ein wenig erinnert Mario Kallnik an den „Grinch“ der bald ins Kino kommt und als „grün behaarter, zynischer Miesepeter“ beschrieben wird, der über einem Dorf in einer tristen Höhle wohnt und nichts mehr verabscheut als die ausgelassenen Weihnachtsfeierlichkeiten der Dorfbewohner. Vielleicht sollte Mario Kallniks Stimme genau wie die des Grinch im Kino einfach von Otto Waalkes synchronisiert werden. Wenn er sich dann noch eine Ottifanten-Cap aufsetzt, brächte das auch mal wieder ein bisschen Spaß in die Bude. Aber wir wollen nicht zu weit abschweifen und seinen Worten „Es geht um den 1. FC Magdeburg“ Folge leisten.

Dieser hat bisher noch kein Spiel zu Hause gewonnen und möchte seinen Fans endlich wieder einen Sieg schenken. Nicht nur die, sondern auch die Mannschaft hätte sich den schon in Fürth bei Oennings Debüt verdient, als man durch zwei späte Gegentore (88., 90.) am Ende doch wieder mit leeren Händen dar stand und die Führung komplett verspielte. 8:4 Ecken und 8:6 Chancen sprachen ebenfalls für die Blau-Weißen, am Ende nützte es alles nichts.

Der Gegner ist am kommenden Sonntag der VfL Bochum. Die Jungs aus’m Pott klopfen ganz vorsichtig am Tor zur Bundesliga und reisen mit ordentlich Selbstbewusstsein an. Die vergangenen sechs Partien wurden allesamt nicht verloren, wobei das Spiel gegen Magdeburg das aus ihrer Sicht vermeintlich Einfachste des insgesamt sehr knackigen Restprogramms 2018 ist. Die letzten drei Spiele in diesem Kalenderjahr gehen dann gegen St. Pauli, Köln und Union, das aktuell mit nur einem Punkt mehr auf dem Relegationsplatz steht.

Die Ausgangslage könnte kaum unterschiedlicher sein. Trotzdem werden sich beide Mannschaften in diesem Spiel nicht viel nehmen. Magdeburg hat sich im eigenen Stadion bei sieben Anläufen, bereits viermal die Punkte mit dem Gegner geteilt und die drei anderen Partien verloren. Der VfL Bochum hat insgesamt sechsmal in der Fremde gespielt, ebenfalls viermal Remis. Ein Sieg und eine Niederlage kommen dazu.

Es riecht also gefährlich nach der nächsten Punkteteilung, mit der beide Mannschaften am Ende wahrscheinlich sogar leben können werden.

 

Die ComeOn-Quoten für den Wettpaten im Überblick:

Königliche Wiedergutmachung in der Liga: Real schlägt Valencia mit mindestens zwei Toren Unterschied, Quote: 2,10

Sieg gibt Aufwind: Der FC Schalke holt in Hoffenheim mindestens einen Punkt, Quote: 1,95

Unentschieden in Liga 2: Magdeburg und Bochum teilen sich die Punkte, Quote: 3,20

Gesamtgewinn bei 10€ Einsatz: 128,28€

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ComeOn, Pate! #5

Historischer Negativrekord, Fast Food als Motivation und „Heja BVB“

von Wettpate Moritz Fischer

Samstag, 24.11.2018,14:00 Uhr: Fortuna Köln – Würzburger Kickers (maximal 1 Team trifft = unter 1,5, Quote: 3,5)

Trainerneubesetzungen, die nicht auf Anhieb fruchteten, gab es in der jüngeren und älteren Vergangenheit zu Genüge. Dafür brauchen wir nicht zu weit zurückblicken, erst Markus Weinzierl demonstrierte zuletzt als neuer Trainer des VfB Stuttgart, wie man seinen Einstand so richtig in den Sand setzen kann. Seine beiden ersten Spiele gingen mit insgesamt 0:7 Toren gegen Eintracht Frankfurt und 1899 Hoffenheim deutlich verloren, letzte Woche gelang dann der ersehnte Sieg in Nürnberg.

Thomas Kaczmarek, ehemaliger Coach der Stuttgarter Kickers und seit etwa einem Monat der neue Übungsleiter des SC Fortuna Köln, setzte aber nochmal einen drauf. Die Lücke, die er durch den Abgang des „Mister Fortuna“ Uwe Koschinat schließen sollte, war ziemlich groß. Dieser konnte dem Lockruf des Vereins von Weltformat, des SV Sandhausen, einfach nicht widerstehen. Die Uhren in der Südstadt ticken nun anders und die Kacke ist mittlerweile richtig am Dampfen. Warum?

Das 0:7 im ersten Spiel unter Kaczmareks Regie sicherte ihm und den Südstädtern schon mal den ersten Rekord: keine Mannschaft hat in der Drittligageschichte jemals höher verloren. Man ging folglich von einem Ausrutscher aus, dem im vergangenen Spiel bei der SpVgg Unterhaching eine klare Reaktion der Mannschaft folgen sollte. Pustekuchen. Auch hier setzte es eine deutliche 0:6-Klatsche, die weniger dem Verein, dafür umso mehr ihrem neuen Trainer den nächsten Rekord versprach: niemand war im gesamten deutschen Profifußball als neuer Coach in den ersten beiden Partien erfolgloser.

Grund zur Hoffnung gibt eigentlich nur der kommende Gegner, die Würzburger Kickers. Die Mainfranken reisen mit sechs saftigen Niederlagen zum Krisengipfel und sind mit ähnlich schwachem Nervenkostüm in der Karnevalshochburg verkleidet. Einziger Hoffnungsschimmer der Gäste ist die Rückkehr ihrer Nummer eins Patrick Drewes zwischen die Pfosten. Der soll wieder mehr Ruhe hineinbringen und dafür sorgen, dass hinten auch mal wieder die Null steht. Da sich die beiden Stürmer Orhan Ademi und Dominic Baumann auch nicht als Torjäger präsentierten und die Kickers in acht der vergangenen neun Spiele maximal ein Tor schossen, kommt der negative Trend nicht von ungefähr.

Der Fortunen-Coach hat die Länderspielpause genutzt, um die grundlegenden Strukturen, die sein Vorgänger Koschinat aufgebaut hat und die er zunächst bewusst nicht verändern wollte, aufzubrechen. Hauptaugenmerk wird hierbei die Defensive sein. Michael Schiele, Trainer des FWK, sagte hingegen  kürzlich „Ich mache genau so weiter“. Am Samstag wird sich zeigen, wer sich für die bessere Taktik entschieden hat, allemal werden beide zunächst darauf bedacht sein, ihren Kasten erstmal sauber zu halten.

Samstag, 24.11.2018, 16:00 Uhr: FC Fulham – FC Southampton (Sieg Fulham, Quote: 2,6)

Das Problem, den Kasten sauber zu halten, hat der FC Fulham ebenfalls. In zwölf Spielen klingelte es bereits 31 mal im Kasten der Londoner. Damit stellen sie in dieser Hinsicht unglücklicherweise den Ligahöchstwert. Nun soll diese Statistik mit ihrem neuen Trainer Claudio Ranieri, dem Mann, der Leicester fulminant zum Titel geführt hat, wieder aufpoliert werden. Der Erfolg mit Leicester City war unter anderem einem wahrscheinlich einzigartigen Motivationsanreiz zu verdanken.

Nach Spielen, die die Foxes damals ohne Gegentor beendeten, lud der Trainer die Mannschaft zum Fast Food essen ein. Auch den Jungs um André Schürrle und Co. winken Pizzen und Burger, wenn das Spiel zu null ausgeht. Das beteuerte Ranieri zuletzt und erhofft sich so mehr defensive Stabilität.

Nach solcher sehnt man sich auch in Southampton. Im vorletzten Spiel ging man gegen die übermächtigen Citizens aus Manchester mit 1:6 unter, konnte auch zu Hause gegen Watford nicht gewinnen und trennte sich am Ende 1:1-Unentschieden. Immerhin erzielten Danny Ings und Manolo Gabbiadini nach zuvor fünf Spielen ohne eigenes Tor endlich wieder jeweils ein Tor. Doch der Punkt zu Hause gegen Watford war kein Gewonnener, sondern eher zwei Verlorene. Seither ist der Trainer der Gäste, Mark Hughes, mehr als angezählt und könnte nach Slavisa Jokanovic der nächste Trainer werden, der in der aktuellen Premier League entlassen wird.

Damit wäre der Waliser aber erst das zweite Opfer, im letzten Jahr wurden in Englands Eliteliga bereits fünf Coaches entlassen.

Fulham hat die letzten fünf Spiele allesamt verloren, der FC Southampton konnte in gleicher Zeit ebenfalls nicht gewinnen, spielte aber immerhin drei mal Unentschieden. Die Londoner haben sich durch ihre Neuverpflichtungen sicherlich vor der Saison mehr als nur den Abstiegskampf ausgemalt. Wie Claudio Ranieri aus diesem Trümmerhaufen nun wieder ein sicheres Gerüst bauen will, wird ziemlich spannend. Er selbst wurde nach der Sensations-Meisterschaft vor zwei Jahren als „Magier“ bezeichnet, woraufhin er nur erwiderte, dass er einfach arbeite.

Beide Mannschaften stehen also gehörig unter Druck, die Ausgangslage ist für die Gastgeber dennoch befreiter, da ein Trainerwechsel kurzfristig immer einen Schub auslösen kann. Für Mark Hughes wird diese Begegnung zum Schicksalsspiel, die ihn letztendlich um seinen Job bringen wird. Ranieri wird’s richten.

 

Samstag, 24.11.2018, 15:30 Uhr: FSV Mainz 05 – Borussia Dortmund (Paco Alcácer trifft, Quote: 2,20)

Das Spiel des vergangenen Wochenendes zwischen dem BVB und den „Superbayern“ war das mit Abstand Beste der aktuellen Bundesligasaison. Borussia Dortmund spielte die Bayern in der zweiten Hälfte phasenweise an die Wand und konnte das Spiel durch einen geschlossenen Kraftakt letztendlich für sich entscheiden. Anschließend galt auf beiden Seiten mehr denn je „Mia san mimimi“ und „Heja BVB“. Lucien Favre hat es geschafft, aus dem BVB wieder eine Topmannschaft zu formen, die national und international jeden Gegner schlagen kann.

Nun kommt es gegen Mainz aber auf ganz andere Komponenten an als gegen Bayern. Die 05er stehen nach zuletzt zwei Siegen im gesicherten Mittelfeld der Tabelle und können das Spiel gegen den Tabellenführer komplett ohne Druck angehen. Durch offensive Nadelstiche in Form von Kontern werden sie dem BVB weh tun wollen, zunächst aber erstmal ordentlich Respekt vor der vordersten Dortmunder Reihe haben.

Allen voran natürlich vor Paco Alcácer, der bisher ausschließlich als Einwechselspieler zu unglaublichen acht Toren in sechs Spielen kommt. Diesem blüht nun nach den zwei Wochen Länderspielpause, in denen er nach seiner Verletzung sein Akku wieder auf hundert Prozent aufladen konnte, nun endlich wieder ein Platz in der Startelf. Sollte es dafür reichen, wird sich zeigen, ob er an dem „Nils Petersen-Syndrom“ leidet und nur als Joker treffen kann oder ob er seine Torquote über vielleicht sogar neunzig Minuten aufrecht erhält.

Allemal ist er genau der Mann, den der BVB in diesem Spiel gegen die tiefstehenden Rheinhessen benötigt und zur Not auch einfach aus dem Nichts ein Tor erzielen kann.

 

Die ComeOn-Quoten für den Wettpaten im Überblick:

Duell der Krisenteams: Maximal ein Tor fällt zwischen Fortuna Köln und den Würzburger Kickers, Quote: 3,50

Ranieri der Zauberer! Er führt Fulham zum Sieg gegen Southampton, Quote: 2,6

Die Tormaschine trifft wieder! Sicheres Ding dass Paco wieder sticht, Quote: 2,2

Gesamtgewinn bei 10€ Einsatz: 190,19€

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ComeOn, Pate! #4

Endlich wieder Länderspielpause

 Von Wettpate Moritz Fischer

Montag, 19.11.2018, 19:30 Uhr: Katar – Island (Handicapsieg Island -1, Quote: 2,80)

Was haben wir uns alle gefreut, als das so sympathische Katar zum Gastgeber der kommenden Weltmeisterschaft auserkoren wurde. Endlich bekommen auch mal die kleinen und bescheidenen Nationen die Chance, sich von ihrer Schokoladenseite zu präsentieren und so ein großes Turnier austragen zu dürfen. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren und die schwerreichen Scheiche pumpen ordentlich Kohle in die Infrastruktur, womit bis dahin unter anderem sieben neue Stadien gebaut werden sollen. Irgendwo muss die Kohle ja hin.

Natürlich darf der Komfort beim Besuch eines Fußballspiels nicht zu kurz kommen. Im Golf-Emirat reiht sich ein Fünf-Sterne-Schloss neben das nächste, sodass es sich die russischen und englischen Hools richtig gut gehen lassen können. Nicht nur deswegen werden sie über die strengen Reglementierungen des Alkoholkonsums entspannt hinweg sehen. Bier, Wein und Co. gibt es nur an den Bars der besagten Nobelhotels und in genau einem Shop für den „privaten Gebrauch“. Dort dürfen allerdings nur Nicht-Einheimische einkaufen, wenn sie denn eine sogenannte Berechtigungskarte haben. Der Mutti-Zettel für Säufer sozusagen. Dafür kostet ein Bier nur ein „Appel und nen Ei“, wie der Katari zu sagen pflegt und kann sich für schlappe 10,50€ einverleibt werden. Das wird großartig.

Nun muss sich das Team sportlich natürlich auch noch herausputzen und beweisen, dass Geld auch immer Tore schießt. Egal, wohin es fließt. Gegen unsere Nachbarn aus der Schweiz hat das am vergangenen Mittwoch schon mal gut geklappt, als sie den uninspirierten Auftritt der Gastgeber mit einem blitzsauber ausgespielten Konter bestraften. Auch die beiden Albaner Granit Xhaka und Kraftpaket Xherdan Shaqiri, die beide für die Schweiz auflaufen, konnten am 0:1 nichts mehr ändern.

Nun gibt es am Montag im belgischen Eupen beim Testspiel gegen Island die nächste goldene Ananas zu gewinnen. Island, das sein letztes Spiel der Gruppenphase in der Nations League nebenan in Brüssel gegen Belgien am Freitagabend mit 0:2 verlor, ist nun mit 0 Punkten bei 1:13 Toren, so komisch es klingt, abgestiegen. Damit die Rückfahrt in ihr gallisches Dorf, wo jeder mit jedem über maximal vier Ecken verwandt ist, nicht zu trostlos wird, werden sie dieses Spiel mit aller Macht gewinnen wollen.

In Eupen wird es dann ein Wiedersehen mit den katarischen Nationalspielern Akram Afif, Assim Madibo und Abdulkarim Fadlalla geben, die in den letzten Jahren das Trikot der KAS Eupen trugen. Das ändert aber nichts an dem eklatanten Qualitätsunterschied der beiden Mannschaften. Mit 70.000.000€ ist der Kader Islands sieben mal wertvoller und alleine der Augsburger Finnbogason, der gegen Belgien nicht randurfte, wird wieder richtig Bock haben, zu knipsen. Klarer Sieg Island!

Montag, 19.11.2018, 20:45 Uhr: Tschechien – Slowakei (Halbzeit X / Spielende 2 und unter 2,5 Tore insgesamt, Quote: 11,0)

Im Gegensatz zur verdrehten katarischen Fußballwahrnehmung glänzt der osteuropäische Fußball mit herrlicher Ehrlichkeit. Zufälligerweise war ich am vergangenen Sonntag stolzer Besucher des Ligaspiels zwischen Slavia Prag und Fastav Zlín, das 3:1 endete und konnte mir ein eigenes Bild machen. Den Sitzplatz gab es für 150 tschechische Kronen und den frisch gezapften halben Liter für lapidare 35 Kronen im Stadion on top (25 Kronen=1€). Das Spiel war von überschaubarer Qualität. Alleine der Gedanke eines technisch versierten Offensivspielers an einen Übersteiger führt dazu, dass Verteidiger kompromisslos zur Grätsche ansetzt.

Diese Mentalität zieht sich bis in die Nationalmannschaften der Tschechen und auch der Slowaken durch, die weniger durch atemberaubenden Offensivfußball, sondern viel mehr durch Kampf und Leidenschaft ihre Spiele zu gewinnen versuchen. Das Hinspiel gewannen die Tschechen mit 2:1 in der Slowakei, weil sie vor dem Tor einfach effizienter waren. Wer die Dinger nicht macht, darf sich am Ende auch nicht beschweren. Sinnbild war hierfür sicherlich die Torchance vom Slowaken Robert Mak, der einst für den 1. FCN seine Schuhe schnürte, der den Ball aus halbrechter Position wenige Meter vorm Tor um wiederum einige viele Meter links über das Tor schoss.

Jiri Pavlenka (Werder), Pavel Kaderabek (1899 Hoffenheim), Jakub Jantko (Sampdoria Genua) und Patrick Schick (AS Rom) bilden die Achse der Tschechen. Um ihnen herum versammeln sich mittelmäßige Spieler wie unter anderem Theodor Gebre Selassie, der bekanntermaßen ebenfalls bei Werder spielt oder Kapitän Borek Dockal, den es von Sparta Prag nach einem einjährigen, finanziell lukrativen Zwischenstopp in China nun im Februar zu Philadelphia Union zog.

Die Slowakei hat neben vielen Mitläufern ebenfalls ihre herausragenden Spieler. Milan Skiriniar (Inter Mailand) und Kapitän Martin Skrtel (Fenerbahce Istanbul) bilden die stahlharte Innenverteidigung. Der Antreiber im Mittelfeld ist Marek Hamšik (SSC Neapel), dessen offensive Ideen von Ondrej Duda (Hertha BSC) umgesetzt und erweitert werden sollen. Duda hat sich zu seiner Anfangszeit in Deutschland bei der „Alten Dame“ eher darauf besinnt, Frauenherzen höher schlagen zu lassen und das Berliner Nachtleben zu erkunden. In dieser Saison hat er gemerkt, dass das mit guten Leistungen auf dem Platz noch besser klappt und der selbstgebrannte Slivovic anschließend zur Belohnung noch besser schmeckt.

Ganz vorne soll es dann Adam Nemec (Pafos FC, Zypern) richten, der ebenfalls einige Jahre in Deutschland kickte und für Erzgebirge Aue, Kaiserslautern, Ingolstadt und Union Berlin bereits auf Torejagd ging. Seinem Laufstil nach zu urteilen, besteht sein Körper zu 130% aus Muskelmasse, was vielleicht auch ein Grund dafür ist, warum es mit dem Toreschießen nicht immer ganz so gut geklappt hat, obwohl er offiziell als Stürmer gemeldet ist, da ihm einfach die nötige Spritzigkeit fehlt. Hauptberuflich würde man ihn er ölverschmiert unter einem rostigen Auto in irgendeiner KfZ-Werkstatt bei Bratislava vermuten, weniger in einer Fußballmannschaft mit Marek Hamšik.

Die Slowakei spielt am heutigen Freitagabend noch gegen die von Andriy Shevchenko trainierte Ukraine und könnte mit einem Sieg die ersten drei Punkte eintüten und mit den Tschechen punktemäßig gleichziehen. Sollte das gelingen, gäbe das Auftrieb für das Spiel am Montag. Wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter, da der Abstieg aus der Gruppe B1 mit einem Sieg in der Prager Eden Arena immer noch verhindert werden kann.

Wir können uns auf ein hart umkämpftes „Bruderduell“ einstellen, wie man es in Anbetracht der tschechoslowakischen Vergangenheit bezeichnen kann, in dem sich beide Mannschaften erstmal vorsichtig abtasten werden und torlos in die Pause gehen. In der zweiten Hälfte schießt Ondrej Duda dann einfach Adam Nemec an, von dem der Ball dann ins Tor springt. Wie auch immer das goldene Tor fallen mag, sollte auch egal sein. Die Tschechen bleiben in dieser Begegnung torlos und die Slowaken sollten bei effizienterer Chancenverwertung als im Hinspiel wohl in der Lage sein, in Hälfte zwei ein oder zwei Kirschen zu machen. Auf geht’s!

 

Die ComeOn-Quoten für den Wettpaten im Überblick:

Island lässt Katar keine Chance und gewinnt mit mindestens zwei Toren Unterschied. Quote: 2,80

Zur Halbzeit halten die Tschechen noch ein Remis gegen die Slowakei, die dann aber in Durchgang Zwei das Spiel entscheidet. Dabei fallen aber nicht mehr als zwei Tore insgesamt! Quote: 11,0

Gesamtgewinn bei 10€ Einsatz: 292,60€

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ComeOn, Pate! #3

Zwei Ausnahmespieler, ein Versicherungsverkäufer und ein Hauch von Bundesliga

Von Wettpate Moritz Fischer

So. 04.11., 17:00 Uhr: FC Chelsea – Crystal Palace (Eden Hazard trifft doppelt, 4,05)

Frank Lampard, Chelsea-Legende und Trainer von Derby County hat beinahe für eine fette Überraschung gesorgt. Am vergangenen Mittwoch gastierte er mit seiner Mannschaft anlässlich des Carabao Cups an der Stamford Bridge und wurde dabei selbst noch nach Schlusspfiff, als die Anzeigetafel 3:2 anzeigte, mit stehenden Ovationen von den Anhängern der Blues gefeiert. Auch wenn der vom thailändischen Red-Bull-Pendant „Carabao“ gesponserte Football League Cup sicherlich weniger prestigeträchtig als der FA-Cup ist, steht der Sportgedanke, jedes Spiel gewinnen zu wollen, doch über allem. Darüber hinaus haben die Favoriten, wie Chelsea in diesem Duell, oft wenige Ambitionen, sodass einer hochbrisanten ersten Hälfte mit insgesamt fünf Toren (3:2 Chelsea) eine torlose zweite folgte.

Dabei hätte es nach erzielten Toren eigentlich 4:1 für Lampards Jungs stehen müssen, wäre der Ball nicht zweimal im eigenen Netz gelandet. Cesc Fabregas traf dann aber nach einer etwas unübersichtlichen Situation doch noch kurz vor der Halbzeit und sorgte zum bekanntermaßen psychologisch wichtigen Zeitpunkt für das Endergebnis, da in Hälfte zwei nicht mehr viel Aufregendes passierte. „A good horse doesn’t jump higher as it has to“… oder so ähnlich. Rückschlüsse aus solchen Pokalspielen zu ziehen, macht insgesamt wenig Sinn. Daher reden wir lieber über das anstehende Match gegen Crystal Palace, dem Duell der beiden Superstars der Liga: Eden Hazard gegen Maximilian Meyer.

Der Belgier musste im besagten Pokalspiel und gegen Burnley am vergangenen Wochenende verletzungsbedingt passen, steht laut Assistent Gianfranco Zola aber wieder vor der Rückkehr ins Team. Auch Max Meyer, laut seinem Berater Roger Wittman ein „Ausnahmespieler, der jeder Mannschaft in Europa weiterhelfen kann“ steht zur Verfügung. Es ist unwahrscheinlich, dass es dieses Mal für einen Startelfeinsatz reicht, da ihm Coach Roy Hodgson bisher nur die Jokerrolle zugetraut hat. Nun kann man sich fragen, ob der vielleicht geldgeilste Berater Deutschlands oder das englische Urgestein an der Seitenlinie, der auf eine fast vierzigjährige Trainer-Laufbahn bei insgesamt einundzwanzig Klubs zurückblickt, Recht hat. Die Antwort ist für mich klar: Natürlich hat Roger Wittmann Recht.

Hazard wird nach seiner kleinen Pause auf jeden Fall heiß wie Frittenfett sein, schließlich erzielte er in neun Spielen bereits sieben Treffer. Aufgrund dieser Statistik spricht vieles für einen Doppelpack des belgischen Offensivmannes. Roger Wittmann würde sagen „Völliger Humbug!“ und wahrscheinlich seine nicht zu kleine Prämie des hoch dotierten Vertrages des Deutschen auf einen Doppelpack seines Schützlings setzen (Quote 92,75). Sind wir also gespannt, wer dieser beiden Ausnahmespieler sich mit seinem Team durchsetzt.

So. 04.11., 20:45 Uhr: Betis Sevilla – Celta Vigo (Auswärtssieg, 4,10)

So richtig läuft’s noch nicht bei Betis und in Vigo. Die Gäste aus Galizien legten mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen einen guten Start hin, konnten dabei sogar unter anderem gegen Atlético gewinnen, taten sich anschließend in den darauffolgenden sechs Spielen aber ziemlich schwer. Beim 4:0-Sieg gegen Eibar platzte dann am vergangenen Spieltag aber endlich der Knoten, woran Torjäger Iago Aspas mit drei Toren maßgeblich beteiligt war. Der Nationalspieler Spaniens wirkt eher wie jemand, der in seiner kleinen Mietswohnung mittelmäßige Chorizo isst und hauptberuflich Versicherungen verkauft, mit Sport aber nicht viel am Hut hat. Der Eindruck täuscht gewaltig, denn mit acht Toren ist er neben Cristhian Stuani der beste Torschütze in „La Liga“ und traf im Pokalspiel unter der Woche gegen Real Sociedad erneut. Aspas‘ on fire!

Beim Gastgeber Real Betis lässt der vermeintliche Knotenlöser, den auch sie dringend bräuchten, noch auf sich warten. Nach dem mühsamen 1:0-Erfolg gegen UD Levante gingen die letzten drei Ligaspiele allesamt in die Hose und es gelang ihnen in keinem der Spiele, selbst ein Tor zu erzielen (0:2, 0:1, 0:1). In der Tabelle liegt Celta Vigo knapperweise nur einen Punkt vor Betis und der Marktwert beider Teams ist mit 190 Millionen € quasi identisch. Daher ist mit einer von Spannung geprägten Partie zu rechnen, in der sich die Gäste knapp durchsetzen werden, weshalb auch ein Tipp auf einen Auswärtssieg um genau ein Tor ziemlich sexy erscheint (Quote 8,75). Da man dem verrückten Versicherungsverkäufer im Sturm von Celta Vigo aber auch in diesem Spiel wieder alles zutrauen muss, ist das durchaus mit Risiko verbunden. Nichtsdestotrotz: Auswärtssieg!

Mo. 05.11., 20:30 Uhr: Hamburger SV – 1. FC Köln (Handicap-Auswärtssieg -1, 4,55)

Es gibt im Trainergeschäft zwei goldene Regeln:

1.) Das Karussell dreht sich schnell

2.) Nimm nicht den Sitz von Christian Titz.

Hannes Wolf, TV-Experte und „eins der größten Trainertalente Deutschlands“, wenn man den Worten des Hamburger Sportvorstands Christian Becker Glauben schenken darf, ist nun der neue Mann an der Seitenlinie der Hanseaten. Ein 0:0 gegen den VfL Bochum sorgte trotz sehr geringem Abstand zur Tabellenspitze für die Entlassung des ehemaligen Übungsleiters Christian Titz, sodass der unverbrauchte und immer gut gelaunte Wolf nun übernimmt. Der Mann, der vor lauter „In-Die-Kamera-Grinsen“ und dem Einstreuen schlau klingender Wörter in den Interviews oft vergisst, was er eigentlich sagen wollte, darf nun sein Glück versuchen. Die ersten Spiele waren schon mal erfolgreich, sodass die Verantwortlichen nach dem 1:0 in der Liga gegen Magdeburg und dem Weiterkommen im Pokal beim SV Wehen-Wiesbaden nun fest mit der Bundesliga und logischerweise der Europa-League-Teilnahme im nächsten Jahr planen.

Die Kölner brachten unter der Woche Königsblau an den Rand einer Niederlage und mussten sich erst im Elfmeterschießen geschlagen geben. Dafür, dass sich der FC im Müngersdorfer Stadion vor den eigenen Fans in der aktuellen Saison immer ziemlich schwertat, hat das Spiel gegen Schalke trotz des Ausscheidens durchaus Mut gemacht. In der Fremde schossen die Domstädter bisher sowieso alles kurz und klein und müssen lediglich die nicht zu erklärende Heim-Blockade lösen, um allen anderen siebzehn Teams endgültig davon zu ziehen. Nichts anderes darf mit diesem Kader, der auch nochmal um Längen besser als der des HSV ist, der Anspruch sein. Sobald diese Verunsicherung dann auch noch zur Stärke wird, ist der dann völlig wild gewordene Geißbock, in dieser Saison wahrscheinlich nicht mehr einzufangen.

Am kommenden Montag kann der FC aber wieder von seiner Auswärtsstärke profitieren und den in der Heimtabelle sogar noch zwei Plätze hinter ihnen stehenden Norddeutschen mit ihrem neuen Trainer einen gewaltigen Dämpfer verpassen. In sechs Heimspielen kassierten die Gastgeber bereits zehn Gegentore, die Gäste erzielten bei gleichvielen Auftritten in der Fremde dreizehn Tore. Das sind zwei Spitzenwerte, in die eine und die andere Richtung, die für einen deutlichen Sieg der Truppe von Markus Anfang sprechen, der dafür bekannt ist, immer noch ein Tor mehr zu wollen und sie nicht nur zu verwalten. Klare Kiste, deutlicher Sieg Köln!

Die ComeOn-Quoten für den Wettpaten im Überblick:

Eden Hazard sticht Max Meyer aus und trifft doppelt, Quote: 4,05

Auswärtssieg für Celta Vigo bei Betis Sevilla, Quote: 4,10

Köln überrolt den HSV, Auswärtssieg mit Handicap (-1): 4,55

Gesamtgewinn bei 10€ Einsatz: 739,25€

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ComeOn, Pate! #2

Von der Türkei über Brandenburg nach Spanien

Von Wettpate Moritz Fischer

Samstag 12:30: Erzurumspor – Kasimpasa (Über 1,5 Tore Kasimpasa, Quote: 2,05)

Es ist das Duell zwischen dem Vorletzten und dem Tabellendritten der türkischen Süperlig. Die Gastgeber, diesjähriger Aufsteiger, haben den Kader mit dem kleinsten Marktwert der ganzen Liga und beschränken sich im Stile eines typischen Liga-Neulings auf das Verteidigen. Nach jeweils drei Gegentoren an den ersten beiden Spieltagen kassierte man in den darauffolgenden sieben Spielen insgesamt nur fünf Gegentore und geizte gleichermaßen selbst mit dem Toreschießen. Bis auf ein 2:2-Unentschieden gegen Sivasspor endeten die Partien zweimal torlos, dreimal 0:1 aus Sicht von Erzurumspor und nur einmal konnte der Aufsteiger 1:0 gewinnen.

Trotz des kleinsten Marktwertes ist es ihnen gelungen, den wahrscheinlich klangvollsten Namen der Fußballwelt an Land zu holen, was sich in diesem Fall aber tatsächlich nur auf die Aussprache beschränkt: Südafrikas WM-Held und Torschütze des Eröffnungsspiels 2010 Siphiwe Tshabalala. Der Gegner Kasimpasa kassierte mit fünfzehn Gegentoren zwar insgesamt sogar vier mehr als der Vorletzte und kommende Gegner, was sicherlich auch auf Keeper Ramazan Köse zurückzuführen ist, auf dessen Nachnamen sich absolut gar kein Wort reimt, steht in der Tabelle jedoch trotzdem auf dem dritten Tabellenplatz. Woran hat’s jelegen?

Gut, die Antwort kann man sich jetzt denken: logischerweise lag es an der guten Offensive, die mit bereits zweiundzwanzig Toren die Beste der Liga darstellt. Goalgetter Mbaye Diagne steuerte alleine zehn Dinger bei und führt die Torschützenliste deutlich vor unter anderem Yasin Öztekin an, der neben einigen anderen nur auf die Hälfte der Treffer kommt. Daher wird nicht nur er, sondern auch der ägyptische Flügelstürmer und Nationalspieler Trezeguet dafür sorgen, dass Trainer Mustafa Denizli, der erst seit dem 04.10. bei zwei Spielen auf der Bank saß, erneut viele Tore seiner Mannschaft zu bejubeln hat. Schließlich erzielte Kasimpasa in den beiden Heimspielen unter seiner Regie acht Tore und will diese offensive Galligkeit nun auch auswärts zeigen. Da zuletzt Schlussschlicht Akhisarspor bei ihnen mit 5:0 unter die Räder kam, ist nun Erzurumspor dran.

Selbst wenn dort Tshabalala so gut spielen würde, wie sein Name klingt und im Alter von 34 Jahren das Toreschießen ausgerechnet am Samstag für sich entdecken sollte, ließe das bei unserem Schein nichts anbrennen, da Kasimpasa dann erst recht nachlegen müsste. Also lasst krachen, ihr Türken!

 

Samstag 14:00: Energie Cottbus – CZ Jena (Sieg Cottbus, Quote: 2,30)

Noch vor etwas mehr als einem Jahr stieg Jena vor Cottbus aus der Regionalliga Nordost in die dritte Liga auf, woraufhin die Lausitzer denselben Weg in diesem Sommer bestritten. Man kennt sich also. Besonders brisant wird die Partie, da beide jenen Weg eben nicht wieder zurückgehen wollen, sich aber seit einigen Wochen gleichermaßen schwertun, auch dementsprechend zu punkten.

So sorgten die Thüringer erst in dieser Woche aufgrund ihres „enfant terrible“ Kevin Pannewitz für Negativschlagzeilen, die in der ohnehin schwierigen Situation sicherlich alles andere als hilfreich sind. Offiziell wird von einer Suspendierung aus „disziplinarischen Gründen“ gesprochen. Gerüchten zufolge soll der einst so talentierte Pannewitz aber einen über den Durst getrunken haben, sodass man richtigerweise eher von einer „Suffpendierung“ sprechen müsste. Wie dem auch sei.

Probleme hat man in der Lausitz ebenfalls genug. Nicht nur die unzureichende Punkteausbeute brachte Kult-Coach Pele Wollitz zuletzt auf die Palme, auch auf die beiden Schiedsrichterleistungen in den Spielen gegen Halle und bei Fortuna Köln war er nicht gut zu sprechen. Keinesfalls wollte er aber ihnen die Schuld für die schlechten Ergebnisse geben, sondern suchte diese in den eigenen Reihen und kündigte öffentlich personelle Veränderungen an, da einige seiner unerfahrenen Schützlinge einfach zu viel Zeit benötigen, um sich in der dritten Liga zu akklimatisieren.

Dafür wurden Verteidiger Fabian Holthaus und auch Urgestein Dimitar Rangelov verpflichtet, die sich beide aufgrund ihrer Erfahrung nun berechtigte Hoffnungen auf einen Startelfeinsatz machen dürfen. Würde es das Geld zulassen, ließen die Verpflichtungen von Stanislav Angelov, Ivica Banovic, Sergiu Radu, Vlad Munteanu oder aber Francis Kioyo nicht lange auf sich warten. Nur ist der Verein leider finanziell nicht auf ausreichend Rosen gebettet, um sich all diese Granaten zu leisten.

Fakt ist, dass Energie in den nächsten Wochen/Monaten die Punkte zu Hause holen muss, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen und Fakt ist auch, dass sie eine Menge Wut im Bauch haben. Die Brandenburger werden den Sieg mit aller Macht erzwingen wollen und können sich nun auch auf ihren bulgarischen, verlorenen Sohn ganz vorne drin verlassen. Sieg Cottbus!

 

Sonntag 16:15: FC Barcelona – Real Madrid (Sieg Barcelona, Quote: 1,95)

Am vergangenen Wochenende gastierte der damalige Spitzenreiter FC Sevilla im Camp Nou und wurde nach dem Spiel als solcher vom FC Barcelona abgelöst. Die Machtablösung blieb also aus, Barcelona ging nach der königlichen Niederlage des kommenden Gegners gegen Levante als klarer Sieger des Spieltags hervor und könnte mit einem erneuten Sieg eine gewaltige Duftmarke in Richtung Madrid setzen.

Eigentlich spricht alles dafür. Die Katalanen spielten Sevilla mit einem beachtlichen Selbstverständnis an die Wand und in den wenigen Moment andalusischen Offensivgeistes rückte der deutsche Keeper Marc-André ter Stegen durch Paraden der Kategorie „Weltklasse“ ins Rampenlicht. Das war beeindruckend.

Die Madrilenen konnten zuletzt am 22.09. gegen Espanyol Barcelona einen Sieg bejubeln. Seither sorgten Niederlagen gegen jenen FC Sevilla, Deportivo Alaves und UD Levante sowie ein torloses Unentschieden gegen Stadtrivalen Atlético nicht gerade für Euphorie. Im Gegenteil, Trainer „Looping Louie“ sitzt mittlerweile unangeschnallt in seinem Sattel und muss bereits am zehnten Spieltag gewaltig um seinen Job bangen. Auch der kürzliche 2:1-Sieg in der Champions League gegen Viktoria Pilsen warf mehr Fragen als Gründe zum Jubeln auf.

Natürlich darf Lionel Messis Ausfall nicht unerwähnt bleiben, dennoch ist eine mögliche offensive Dreierreihe bestehend aus Coutinho, Suarez und Dembélé immer noch besser als Reals, die von Vazquez, Mariano und Asensio bekleidet wird. Dazu kommt der Heimvorteil, der Rückenwind und der Luxus, selbst bei einer Niederlage noch einen Punkt vor den Madrilenen zu stehen. Deswegen wird der FC Barcelona mindestens gewinnen, wahrscheinlich sogar deutlich, sodass man vielleicht sogar über einen Handicap-Tipp nachdenken könnte. ¡Vamos!

Die ComeOn-Quoten für den Wettpaten im Überblick:

Über 1,5 Tore einer Mannschaft: Erzurumspor – Kasimpasa, Über 1,5 Tore Kasimpasa, Quote: 2,05

1X2, Siegwette Spielende: Energie Cottbus – CZ Jena, Sieg Cottbus, Quote: 2,30

1X2, Siegwette Spielende: FC Barcelona – Real Madrid, Sieg Barcelona, Quote: 1,95

Gesamtgewinn bei 10€ Einsatz: 87,40€

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ComeOn, Pate! #1

Familientreffen und Machtablösung
Von Wettpate Moritz Fischer

Huddersfield Town – FC Liverpool (20.10.2018, 18:30 Uhr)

Besondere Spiele zeichnen sich durch besondere Konstellationen aus. Davon gibt es bei diesem Duell genug. Es ist eben nicht nur das Spiel zwischen dem übermächtigen FC Liverpool von der Merseyside und den unterlegenen „Terriers“ aus der Grafschaft Yorkshire, die sich gerade im verflixten zweiten Jahr nach dem Aufstieg befinden. Nein, es ist ein Beweis dafür, dass der mit Milliarden vollgepumpte englische Fußball immer noch so schön romantisch sein kann.

Wenn man am Samstag gegen 17:30, eine Stunde vor Spielbeginn, die Aufstellungen überfliegt, denkt man alleine wegen der Namen zwangsläufig an ein Duell zwischen David und Goliath. Gleichermaßen ist es aber auch das Duell zwischen David und Jürgen, zweier langjähriger Weggefährten und besten Freunde, dessen Beziehung schon lange vor dem Erfolg beider sehr eng und vertrauensvoll war. Im Jahr 1991 wurden beide zu gemeinsamen Mainzer Zeiten laut Klopp „zusammen auf ein Zimmer gesteckt“.  Dort entstand eine innige Freundschaft, von der beide damals noch nichts wussten.

Klopp blieb in den Folgejahren treuer Mainzer, David Wagner zog es vier Jahre später (1995) nach Schalke und 1997 nach Gütersloh. 1998 kam es dann zu der Begegnung zwischen dem FC Gütersloh und dem 1. FSV Mainz 05, bei dem der mit Führungsqualitäten ausgestattete aber fußballerisch limitierte Klopp seinen besten Freund und gegnerischen Flügelstürmer Wagner ausschalten sollte. Das Ende vom Lied: für Klopps Einladung zum Abendessen am Tag davor bedankte sich Wagner bei seinem direkten Gegenspieler mit drei Toren, Gütersloh gewann schlussendlich 6:1.

Privater Höhepunkt ihrer Freundschaft war dann sicherlich Klopps Hochzeit, bei der Wagner als Trauzeuge zugegen war. Mittlerweile bezeichnen sich beide nicht mehr nur als Freunde sondern als Brüder. In Anbetracht der unterschiedlichen Eltern können wir uns vielleicht auf den Begriff „Halbbruder“ einigen.

Georginio Wijnaldum, holländischer Nationalspieler in Diensten des FC Liverpool, hat ebenfalls solch einen. Auch noch als er elf Jahr alt war, hat er ihn zuvor nie kennengelernt, bis es eines Tages zu einer alles verändernden Begegnung kam. Nach dem Rotterdamer Stadtderby der beiden Jugendteams von Sparta und Feyenoord wurde Georginio, der damals bei Sparta kickte, einem Gegenspieler mit dem Namen Rajiv vorgestellt. Er wusste sofort, dass sein Halbbruder vor ihm stand. Der „Times“ sagte Wijnaldum in einem Interview Anfang dieses Jahres: „Ich kam, um ein Spiel zu spielen und fand letztendlich meinen Bruder Rajiv Van La Parra.“ Heute trägt dieser bei Huddersfield Town die Rückennummer 17 und Wijnaldum beim FC Liverpool die Nummer 5.

Die besondere Freundschaft der beiden Ägypter Ramadan Sobhy (Huddersfield) und Mohamed Salah (Liverpool) rundet dieses „Familientreffen“ am Samstag um 18:30 zwar ab, sollte aber nichts daran ändern, dass es sportlich eben doch eine klare Angelegenheit ist. Die beiden Trainer kennen sich gegenseitig viel zu gut, als dass sich das irgendeiner zum Vorteil machen könnte und die Tabellenkonstellation spricht zudem eine klare Sprache. Die letzten beiden Spiele gewann Klopp gegen Wagner in der letzten Saison sowohl zu Hause als auch auswärts mit 3-0 und wird morgen ähnlich wenig anbrennen lassen. Alle guten Dinge sind drei: 3-0 Liverpool!

 

FC Barcelona – FC Sevilla (20.10.2018, 20:45 Uhr)

Die spanische Liga ist wieder spannend! Zumindest bis jetzt. Es sind bereits acht Spieltage vorüber und trotzdem konnten sich die beiden „Großen“ Real und Barça noch nicht an der Spitze vom Rest der Liga absetzen, im Gegenteil. Ganz oben thront der FC Sevilla mit 16 Punkten, 1 Zähler vor den Katalanen und Atlético, sogar 2 Zähler vor Real Madrid. Sevilla hat in den vergangenen Jahren immer wieder ein gutes Händchen beweisen müssen, um die Vielzahl prominenter Abgänge adäquat zu ersetzen und den hohen sportlichen Ambitionen gerecht zu werden. Die Liste ist lang.

Den Abgängen aus der jüngeren Vergangenheit wie Rakitic (Barcelona), Krychowiak (PSG) und Vitolo (Atlético), um nur ein paar zu nennen, folgten dieses Jahr Lenglet (Barcelona), N’Zonzi (AS Rom) und Correa (Lazio). Wieder galt es für die Andalusier vor der Saison, Spieler zu verpflichten, die den finanziellen Rahmen nicht sprengen, aber trotzdem das Potenzial zum Spitzenspieler in „La Liga“ haben.

So wurde unter anderem das portugiesische Sturm-Juwel André Silva vom AC Mailand geliehen und schlug ein wie eine Bombe. In 8 Partien erzählte er bereits 7 Treffer, wohingegen er zum Vergleich bei den Rossoneri in der abgelaufenen Saison nur 2 Treffer in 24 Anläufen erzielte. Das sollte auch Begründung genug dafür sein, warum ihn Landsmann Cristiano Ronaldo vor einiger Zeit zum kommenden Weltstürmer erklärte. Der Druck ist da.

Der FC Barcelona wartet seit vier Spielen auf einen Sieg und ließ die gewohnte Souveränität der Vorjahre nicht nur zuletzt beim Remis in Valencia vermissen. Der FC Sevilla hingegen gewann die letzten vier Spiele allesamt in Folge, stellt das aktuell beste Auswärtsteam der Liga und konnte auswärts sogar mehr Punkte einfahren (9) als die Katalanen im Camp Nou (8) bei jeweils vier Spielen.

Dieses Spiel wird spannend und das Ergebnis knapp. Sicherlich kann Barcelona mit einem Sieg die Kritiker fürs Erste wieder verstummen lassen, aber genauso wird der FC Sevilla mit dem erspielten Selbstbewusstsein, der Zielstrebigkeit nach vorne und der Kaltschnäuzigkeit vorm Tor der aktuell sicherlich unangenehmste Gegner sein.

Vielleicht zeichnet sich dann an diesem Samstag tatsächlich so etwas wie eine kleine Machtablösung ab und die Liga bleibt nicht mehr so spannend, weil der FC Sevilla den großen spanischen Klubs davon klettert.

Wenn also einer in diesem knappen Spiel das sensationelle, entscheidende Tor zum Sieg für Sevilla kurz vor Schluss erzielen sollte, ist es André Silva. Fragt CR7!

Die ComeOn-Quoten für den Wettpaten im Überblick:

Ergebnistipp: Huddersfield – Liverpool FC 0:3, Quote 7,75

Letzter Torschütze des Spiels: André Silva (FC Sevilla), Quote 9,00

Gesamtgewinn bei 10€ Einsatz: 711,45€

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