Category: News

Weltmeister von 2018 im Goldenen Buch von Bad Mergentheim

Nach dem herausragenden Erfolg der deutschen Kleinfeld-Fussball-Nationalmannschaft im September 2018, erhielt der Debütant Torben Götz eine besondere Ehre. Torben nahm einen persönlichen Brief vom Oberbürgermeister seiner Heimatstadt Bad Mergentheim entgegen, welcher den Erfolg würdigen möchte. Er lud zum Empfang im Rathaus mit Eintragung in das Goldene Buch der Stadt.

Was für eine Ehre – Herzlichen Glückwunsch, Torben!

Köchy schlägt Sendes!

„Es gibt drei Sachen, die sicher sind im Leben: Dass die Sonne morgens aufgeht. Dass die Sonne abends untergeht. Und dass ich dieses Duell gewinne.“ Christoph hat sich vor dem finalen Spieltag siegessicher präsentiert und sollte mit seiner Prognose Recht behalten. Am Ende konnte er das Kommentatorenduell powered by ComeOn! für sich entscheiden und kann nun mindestens bis zum nächsten Duell von sich behaupten, unter den DKFV-Kommentatoren der größere Fußballexperte zu sein. Oder der einzige.

Wir blicken noch einmal auf die 6. Spieltage zurück und gehen in die Schnellanalyse:

Spieltag 1: Beide freuen sich über Werders Ausgleich | 5:2 für Köchy
Werder Bremen spielt beim Ausgang des Kommentatorenduells eine große Rolle – zumindest für Christian. Beim Auswärtsspiel in Freiburg konnten Christians Grün-Weißen in allerletzter Sekunde den 1:1-Ausgleich erzielen. Darüber war er – als Fan – natürlich hocherfreut. Gleichzeitig bescherte es aber Christoph fünf Punkte, da er 1:1 getippt hatte. Für Christian, der natürlich auf einen Werder-Sieg gesetzt hatte, gab es aber immerhin beim Regionalliga-Knaller Meuselwitz gegen Bautzen zwei Punkte zu holen.

Spieltag 2: Wenn das Herz anstelle des Kopfes tippt | 3:0 für Köchy (Gesamt: 8:2 für Köchy)
Magere drei Punkte wurden am 2. Spieltag vergeben – und die auch noch komplett für Christoph. Werder hatte den FC Bayern zu Gast, was Christian zu einem Heimspielsieg-Tipp verleitete. Sagen wir mal: Gewagt. Da er dem Hamburger SV naturgemäß nur das Schlechteste wünscht (dieser aber sein Spiel in Ingolstadt gewann), gab es also auch hier nichts zu holen. Christoph punktete dagegen mit dem Bayern-Sieg, hatte selbst aber auch einen Heimerfolg seiner Braunschweiger Eintracht auf dem Tippschein, die zu diesem Zeitpunkt der Saison von Siegen so weit entfernt war wie seinerzeit Kevin-Prince Boateng von einem Vertrag beim FC Barcelona. Letzteres sollte Christoph aber Mut für die Rückrunde geben.

Spieltag 3: So langsam kommen die Experten ins Rollen | 8:5 für Sendes (Gesamt: 13:10 für Köchy)
Mit einer Führung ging Christoph in die Halbzeit des Kommentatorenduells, allerdings ging der 3. Spieltag klar an Christian. 8:5 hieß es in der dieser Spielrunde für den Pressechef und wieder stand der SVW im Fokus. Diesmal brachte Werder mit dem Heimsieg gegen Düsseldorf aber Punkte. Da er beim Revierderby den richtigen Riecher hatte (2:1 für den BVB), war die Aufholjagd eingeleitet.

Spieltag 4: Führungswechsel! | 6:2 für Sendes (Gesamt: 16:15 für Sendes)
Zum ersten Mal in dieser Kommentatorenduell-Runde kletterte Christian an die Spitze. Sechs Punkte reichten, um Christoph zu überholen. Dieser sammelte nur zwei Zähler, was an diesem Spieltag aber eher hausgemacht war. Nach zahllosen fehlerhaften Tipps aufgrund von Dopplungen und Unvermögen taugte sein finaler Schein nicht viel – lediglich Jürgen Klopps Reds brachten bei José Mourinhos letztem Spiel als United-Coach ein paar Punkte.

Spieltag 5: Das Imperium schlägt zurück | 8:2 für Köchy (Gesamt: 23:18)
Den Fauxpas des 4. Spieltags wollte Christoph nicht auf sich sitzen lassen. Starke 8 Punkte sammelte er in der vorletzten Runde. Die Königlichen aus Madrid sowie der FC Watford sorgten für Heiterkeit beim Verbandspräsidenten. Bitter für Christian, dass beim englischen Zweitligaduell zwischen Millwall und Blackburn die Tore für die Gäste in der 86. und 87. Minute fielen. Ein Remis hätte für deutlich mehr Spannung am Finalspieltag gesorgt.

Spieltag 6: Keine kampflose Aufgabe | 6:5 für Sendes (Gesamt: 28:24 für Köchy)
Trotz des großen Rückstands kämpfte Christian wacker und hielt das Rennen bis zum Schluss offen. Wieder sollte aber der SV Werder eine tragische Rolle spielen. Zwar gewannen die Norddeutschen ihre Partie in Hannover mit 1:0, ließen dabei allerdings eine Vielzahl von Chancen aus. Somit gab es aufgrund der besseren Tendenz sogar einen Punkt mehr für Christoph (3) als für Christian (2). Anschließend kam es zum Premier League-Duell zwischen Arsenal und Chelsea. Christian, der auf einen Heimsieg der Gunners setzte (2:1), war in der Schlussphase beim Stand von 2:0 auf einmal Blues-Fan, denn ein Anschlusstreffer hätte satte fünf Punkte bedeutet und so für maximale Spannung gesorgt. Es blieb aber beim 2:0 und so war das Kommentatorenduell bereits vor dem letzten Spiel (Schalke – Wolfsburg) entschieden.

 

In Kürze werden wir euch auf unseren Social Channels mit ein paar internen Gesprächsverläufen rund um das Kommentatorenduell versorgen und freuen uns jetzt schon auf das Einlösen der Wettschulden. Für den Moment verneigen wir uns vor dem Fußballexperten Christoph Köchy und sagen: „Servus, bis zum nächsten Mal!“

 

ISF Info: Neue Technik für Schiedsrichter

Vor wenigen Tagen hat die International Socca Federation technische Neuerungen im Bereich des Schiedsrichterwesens bekannt gegeben. Dank der Partner „Limit“ und „Comms Group“ werden alle Referees im kommenden Jahr mit neuen Uhren und Headsets ausgestattet. So kann die Kommunikation zwischen den Unparteiischen noch besser funktionieren.

Bekanntgabe durch die ISF:
Uhr
Headset

Schwelgen in Erinnerungen

Da das Wetter bei uns derzeit zu wünschen übrig lässt, schwelgen wir mal in Erinnerungen.🌞 Diesen Ausblick hatte man vom Stadion aus mit Blickrichtung zum Tajo.😍

HAPPY NEW YEAR

Was für ein wunderschönes und aufregendes Jahr 2018! Wir blicken voller Vorfreude auf 2019 und wünschen allen Kunden, Geschäftspartnern und Freunden ein frohes und erfolgreiches Jahr.

ComeOn, Pate! #9

Leicht verdientes Weihnachtsgeld

Von Wettpate Moritz Fischer

Samstag, 22.12.2018, 14:00 Uhr: Hallescher FC – FSV Zwickau (Doppelte Chance X/2, Quote: 2,10)

Am Samstag wartet eines der brisanten Ostduelle auf uns, wenn der Hallesche FC den FSV Zwickau empfängt. Das Besondere an der Partie ist sicherlich die Personalie Torsten Ziegner. Er war es, der die Zwickauer in die dritte Liga führte und dort mit ihnen im vergangenen Jahr die Klasse hielt. Er ist es aber auch, der nun seit mittlerweile neunzehn Ligaspielen Trainer des HFC ist und dort ähnlich erfolgreich arbeitet. Aber eins nach dem anderen.

Zu Beginn der Saison war für den Gast aus Zwickau klar, wie viel Gefahr dieser Wechsel auf der Trainerbank nach jahrelanger und konstant-guter Arbeit mit sich bringt. Nach Jahren des Aufschwungs mit sehr bescheidenen Mitteln ist die Konstante Ziegner weggebrochen und es galt, einen adäquaten Nachfolger zu finden, der mit ähnlich begrenztem Budget die sächsischen Fußballherzen höher schlagen lässt. So wurde der Amerikaner Joe Enochs geholt, der bereits in der dritten Liga beim VfL Osnabrück Trainer war.

In der niedersächsischen Stadt avancierte er mit 376 Punktspielen zum Rekordspieler (1996-2008) und arbeitete bis zu seiner Entlassung im Jahre 2017 nahtlos beim VfL weiter. In Osnabrück stieg er zur Kultfigur auf, sodass es dort sogar eine nach ihm benannte „Joe-Enochs-Bar“ gibt, in Zwickau hat er wahrscheinlich ähnliches vor.

Zurück zum Sportlichen. Letzten Samstag konnte der HFC nach sieben Spielen in Serie ohne Niederlage (fünf Siege, zwei Remis) zum ersten Mal seit längerer Zeit keine Punkte aus der Partie mitnehmen. Man verlor am Ende recht deutlich mit 0:3 gegen den Karlsruher SC und verpasste fürs erste den Sprung auf einen Aufstiegsplatz. Das lag aber auch hauptsächlich an der Abgezocktheit des KSC, letztendlich waren die Saalestädter nicht drei Tore schlechter.

Zwickau erkämpfte sich geschlossen als Mannschaft mit Mann und Maus drei Punkte in Münster und alle konnten sich nach dem Spiel vor allem bei Torwart Johannes Brinkies bedanken, der an diesem Tag einfach nicht zu überwinden war. Genau diese Mentalität macht die Zwickauer Mannschaft aber auch aus: in Karlsruhe (1:1), Uerdingen (2:1), Wehen (0:0) und nun auch beim 2:0 in Münster konnte man Punkte mitnehmen. Lediglich die Partien beim aktuell Fünften in Haching, Achten in Rostock und nun am Wochenende beim Vierten in Halle haben sie noch auswärts gegen die zurzeit vor ihnen stehenden Gegner (Zwickau ist zurzeit neunter) vor der Brust.

Auch in diesem Spiel wird Joe Enochs seine Jungs wieder so gut einstellen, dass sie erneut etwas Zählbares mitnehmen, auch wenn es nur ein Punkt sein sollte. Mühsam ernährt sich das sächsische Eichhörnchen.

 

Sonntag, 23.12.2018, 15:30 Uhr: FC Augsburg – VfL Wolfsburg (Weghorst trifft, Quote 3,10)

Am Sonntag fordert der VfL den FCA zum Duell Europa-League-Anwärter gegen Abstiegskandidat heraus. Bruno Labbadia, der mit Abstand schönste Trainer im gesamten europäischen Spitzenfußball hat es geschafft, so etwas wie Euphorie im behäbigen Wolfsburg zu entfachen und die Mannschaft nach nunmehr fünf ungeschlagenen Spielen in Folge (vier Siege, ein Remis) auf Platz sechs geführt. Die Fuggerstädter befinden sich mitten im Kampf um die Klasse und haben in der englischen Woche beim 2:2 in Berlin nun immerhin den fünfzehnten Punkt errungen. Einer sehr magere Ausbeute.

Einer der Garanten für den Aufschwung in der Autostadt ist ihr Stürmer Wout Weghorst. Mit 1,97m ist er zwar körperlich bedingt beweglich wie ein Kran, was ihn aber nicht vom Toreschießen abhält. Auch zuletzt beim 2:0-Sieg über den VfB Stuttgart traf er erneut. Überhaupt ist die lange Latte im vordersten Zentrum schon seit Jahren ein Torgarant. In den letzten drei Saisons in der holländischen Eredivisie schoss er jeweils beachtliche zwölf, dreizehn und achtzehn Tore.

Auch in seiner ersten Bundesligasaison kommt er bereits auf satte sechs Hütten und ist eigentlich immer für ein Tor gut. Auch gegen Augsburg wird er sich und seinen Trainer schon vor dem Weihnachtsfest mit einem Tor beschenken. Der VfL wird den Schwung der Vorwochen mitnehmen und die bayerischen Schwaben über die Festtage in noch größere Abstiegssorgen stürzen.

Die ComeOn-Quoten für den Wettpaten im Überblick:

Zwickau fährt nicht mit leeren Händen nach Hause. Doppelte Chance X/2 gilt für die Partie in Halle, Quote: 2,10

Weghorst trifft gegen Augsburg, Quote: 3,10

Gesamtgewinn bei 10€ Einsatz: 61,85€

Hier geht’s zu ComeOn!

Noch kein ComeOn-Konto? Dann einfach registrieren und mit dem Partnercode COMEONDKFV bis zu 100% Einzahlungsbonus sichern!

ComeOn, Pate! #8

Heimsiege sind schön

Von Wettpate Moritz Fischer

Samstag, 15.12.2018, 14:00 Uhr: SV Meppen – 1. FC Kaiserslautern (Heimsieg Meppen, Quote 2,40)

Dieses Spiel hat es in sich. Wie im Bericht der vergangenen Woche erwähnt, wurde Michael Frontzeck nach der 0:5-Niederlage bei der SpVgg Unterhaching entlassen und mittlerweile von Sascha Hildmann beerbt, der wiederum erst im Laufe der aktuellen Saison bei der SG Sonnenhof Großaspach seinen Hut nehmen musste. „Es ist für mich das Größte, hier Trainer zu sein“, gab er bei seiner Vorstellung zu Protokoll. Das kauft man ihm ab, da er als gebürtiger Lauterer in der Region tief verwurzelt ist und seine enge Bindung zum FCK somit auf der Hand liegt.

Unter Druck steht aber vor allem Sportvorstand Martin Bader. Er war es, der sich für Michael Frontzeck entschieden hat (davor haben beide gemeinsam in Hannover gearbeitet) und bewusst mit ihm den voraussehbaren Weg in Liga drei ging. Der einzige Trumpf der letzten Katastrophensaison in der Pfalz war die Tatsache, dass der Abstieg lange absehbar war und man sich demzufolge früh darauf einstellen konnte. Dieser Trumpf ist mit der Entlassung nun endgültig verspielt und die Entscheidung des Rausschmisses ein sportliches Eingeständnis.

Es liegt also auf der Hand, dass selbst die langfristig ausgerichteten Entscheidungen keinen Erfolg brachten. Um diese Missführung aber ein wenig zu kaschieren, versucht Bader mit seinem neuen Mann an der Seitenlinie die emotionale Schiene zu fahren. Wie gut das klappt, zeigen weinende Grundschüler nach mittelmäßigen Vorträgen in Deutschland, ohne dabei die genaue Zahl zu kennen, jede Woche aufs Neue. Am Ende wird dann eben doch ein Auge zugedrückt und die Beurteilung fällt deutlich milder aus. Genau diesen Effekt erhofft sich Martin Bader wahrscheinlich auch.

Sportlich ging es für Sascha Hildmann und seine Jungs eher durchwachsen los, als man sich im ersten Heimspiel unter ihm torlos von den Würzburger Kickers trennte. Auch wenn er in den paar Tagen zuvor kaum die Chance hatte, grundlegende Abläufe nach seinen Vorstellungen einzustudieren, hätte man den FWK durchaus schlagen müssen. Wie leicht man in der Pfalz zu begeistern ist, zeigte der erste Spieltag gegen 1860, als über 40.000 Leute ins Stadion kamen. Letztendlich liegt es aber an der Mannschaft, auch genau dieses Gefühl zu vermitteln und leistungsmäßig auf den Platz zu bekommen. Das gelang letzte Woche nur bedingt.

Nun reist man am Samstag ins Emsland an die holländische Grenze zum SV Meppen und muss das Spiel gewinnen. Wenn das nicht gelingt, ist der erwünschte Effekt fürs Erste schon wieder verpufft und die Emotionen könnten schneller vom Positiven ins Negative umschlagen als man denkt, so geduldig sich die Lauterer Fans in den vergangenen Wochen auch zeigten.

Am Ende wird der SV Meppen genau das ausnutzen, da sie sich zuletzt mit sieben Punkten aus drei Spielen erstmal Luft im verschafft haben und nach Siegen gegen die direkte Konkurrenz nun sogar über dem Strich stehen. Mit einem Sieg werden sie am FCK vorbeiziehen und ihn gleichzeitig erstmals ernsthaft mit der Abstiegszone in hauchdünne Distanz bringen. Dann liegt es am in Großaspach erst in diesem Jahr gescheiterten Hildmann zu zeigen, ob er es auch fachlich drauf hat.

 

Sonntag, 16.12.2018, 13:30 Uhr: FC Ingolstadt – 1. FC Heidenheim (Heimsieg Ingolstadt, Quote: 2,10)

„Es gibt Menschen wie Pep Guardiola, die trinken abends heimlich ihre Cola. Doch es gibt einen Spezialisten für das Bier und das ist der Trainer vom FC S04.“ Dieses musikalische Meisterwerk, das zu Schalker Zeiten über Jens Keller, den heutigen Trainer der Schanzer, komponiert wurde, ist für alle, die es noch nicht kennen, bei YouTube unter „Jens Keller Bier Song“ zu finden und sehr zu empfehlen. Dass er nicht nur ein Spezialist für das Bier, sondern auch für erfolgreichen Fußball ist, hat er sowohl bei den Königsblauen als auch bei Union Berlin bis zu seiner überraschenden Entlassung gezeigt. Er konnte sich und seiner Arbeit eigentlich wenig vorwerfen und wurde dennoch zweimal geschasst.

Er selbst bezeichnet den FC Ingolstadt als einer der drei bis vier interessantesten Vereine der zweiten Liga und wird auch dort wieder mit Sicherheit erfolgreich arbeiten. So gut die infrastrukturellen Rahmenbedingungen auch sein mögen, haben sie kurzfristig eher überschaubaren Wert. Die Hauptaufgabe ist zunächst, diesen teuren Kader mit Bundesligaambitionen von der Verunsicherung zu befreien, um erstmal vom Tabellenende wegzukommen. Daher unterzeichnete Keller auch einen Vortrag bis Saisonende, der einzig und allein der Mission Klassenerhalt gilt.

Der kommende Gegner aus Heidenheim träumt von mehr. Die Truppe von der Brenz wurde vom dienstältesten Trainer im deutschen Profifußball, Frank Schmidt, aus der Oberliga in die zweite Bundesliga geführt, in der man sich in den letzten Jahren nun mehr als etabliert hat. Man möchte in den nächsten Jahren nun den nächsten Schritt gehen, ohne das Wort „Bundesliga“ dabei zu laut auszusprechen, rangiert derzeit vielversprechend auf Platz sechs und hat nur zwei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.

Neben Trainer Schmidt an der Seitenlinie ist Marc Schnatterer der Garant auf dem Platz für den sportlichen Erfolg. Er schießt alle Standards, bereitet die meisten Tore vor und erzielt sie selbst. Beim 4:1 gegen Duisburg war er erneut an zwei Buden direkt beteiligt. Nur Simon Terodde war mit seinen komplett wahnsinnigen zwanzig selbst erzielten Toren und drei Vorlagen in der Liga erfolgreicher als Schnatterer (7 Tore, 8 Vorlagen). Es gibt wohl kaum Spieler, auf die das Wort „Lebensversicherung“ so sehr zutrifft. Je wichtiger ein Kicker, desto schmerzhafter sein Ausfall und genau dazu ist es jetzt gekommen. Rudelführer „Schnatti“ kann sich in aller Seelenruhe und den Kauf der Weihnachtsgeschenke konzentrieren, da das Fußballjahr für ihn gelaufen ist.

Wie sehr dieser aufstrebende Verein aus dem beschaulichen Heidenheim von seinem besten Mann abhängt, wird das kommende Spiel gegen Ingolstadt zeigen, da es das erste in diesem Jahr ohne ihn sein wird. Jens Keller wird dabei in gewohnt grimmiger Manier am Seitenrand stehen und seine perfekte eingestellte Mannschaft zum Sieg grummeln. Wenn die Konkurrenz mitmacht, ist es gleichbedeutend mit dem Verlassen des letzten Tabellenplatzes und es ist im Anschluss erstmal Highlife in Bayern angesagt. Oder aber „Jens Keller, Jens Keller zieht sein Bier immer schneller“, wie es im eben genannten Chanson von „Ein Könich“ besungen wird.

Hoch die Hände, weg vom Tabellenende. Beziehungsweise: No Keller -> Keller, Keller -> No Keller.

 

Sonntag, 16.12.2018, 18:00 Uhr: Eintracht Frankfurt – Bayer 04 Leverkusen (Heimsieg Frankfurt, Quote: 2,45)

Es gibt wohl keinen Verein, der den Cup der Loser, der offiziell „Europa League“ heißt, mehr abfeiert als die Frankfurter Eintracht und somit beste Werbung für den deutschen Fußball macht, sowohl auf als auch neben dem Platz. Die Euphorie war bis vor kurzem noch kaum zu bremsen, als Olympique Marseille mit 4:0 zurück nach Frankreich geschossen wurde. In der Liga setzte man sich ebenfalls ganz oben fest und galt als einer der ärgsten BVB-Verfolger. Nun folgten aber zwei Niederlagen gegen Wolfsburg und Hertha, sodass wieder ein bisschen mehr Realismus in Hessen Einzug gehalten hat.

Zum Abschluss des Spieltags am Sonntagabend gastiert der SV Bayer 04 Leverkusen in Frankfurt. Das Spiel verspricht im Vorhinein recht viel, da die SGE natürlich wieder zeigen möchte, weshalb sie in Europa und auch in der Liga immer noch, trotz der beiden Pleiten, so gut dar steht. Leverkusen will den Anschluss nach oben nicht komplett abreißen lassen und ist eigentlich zum Siegen verdammt.

Am Ende wird die Eintracht das Spiel gewinnen, da sie vor den eigenen Fans spielt und vielleicht auch einfach mal zwei Spiele zum Verschnaufen brauchte. Hätte Luka Jovic den Elfmeter in Berlin bekommen, stünde am Ende ein 1:1 und dieser negative Einschlag würde sich ganz anders lesen beziehungsweise wäre gar keiner.

Adi Hütter war mit seiner Mannschaft selbst Schuld, die Messlatte so hochzulegen und elf Spiele in Folge nicht zu verlieren. Solche Serien sollten aber trotzdem nicht der Gradmesser sein und nichts daran ändern, dass der Tabellenvierte den strauchelnden Tabellenelften im eigenen Stadion schlägt. Heiko Herrlich gehen danach dann so langsam die Argumente aus und auch die tobende „Tante Käthe“ sollte vielleicht schon mal links und rechts nach einem Nachfolger Ausschau halten.

 

Die ComeOn-Quoten für den Wettpaten im Überblick:

Bis nach Meppen – und doch nichts zu holen! Heimsieg SVM, Quote: 2,40

Der Keller-Effekt! Heimsieg Ingolstadt, Quote: 2,10

Beflügelt durch Europa gibt es einen Dreier zu Hause gegen Leverlusen. Heimsieg Frankfurt, Quote: 2,45

Gesamtgewinn bei 10€ Einsatz: 117,23€

Hier geht’s zu ComeOn!

Noch kein ComeOn-Konto? Dann einfach registrieren und mit dem Partnercode COMEONDKFV bis zu 100% Einzahlungsbonus sichern!

DKFV-Adventskalender

Zum 12. Türchen:

"Spielt seit 175 Jahren für die deutsche Mannschaft im Kleinfeld-Fußball"… Mindestens👴🏼Tigin ist seit 2013 dabei und läuft seither als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft auf.🚀#comeondkfv #comeongermany#dkfvadventskalender #adventskalenderFLYERALARM sports | Sportdeutschland.TV

Slået op af Deutscher Kleinfeld-Fußball-Verband i Onsdag den 12. december 2018

ComeOn, Pate! #7

Bestehende und gerissene Serien

Von Wettpate Moritz Fischer

Sonntag, 09.12.2018, 13:00 Uhr: Sportfreunde Lotte – SpVgg Unterhaching (Handicap-Sieg -1 für Unterhaching, Quote: 4,00)

Die Jungs aus dem Münchener Vorort Unterhaching kennen einfach keine Gnade und schießen in der dritten Liga zurzeit einfach alles kurz und klein. Auch vor dem einst so großen 1. FC Kaiserslautern machten sie keinen Halt, schossen die Pfälzer mit 5:0 aus dem eigenen Stadion und sorgten gleichzeitig dafür, dass es sich bei den Gästen nach dem Spiel endgültig „ausgefrontzeckt“ hat. Der Coach durfte nach diesem Debakel seinen Hut nehmen, was schlussendlich keine größere Überraschung war, da das Spiel im Vorhinein vor allem von Sportvorstand Martin Bader als Schicksalsspiel deklariert wurde. Man hatte sich eine Reaktion erhofft, die schlussendlich ausblieb.

Unter dem Strich waren die Lauterer nur gefundenes Fressen für die Hachinger Offensive. Zuletzt verloren sie am 16. September mit 0:1 zu Hause gegen Würzburg und sind mittlerweile seit nunmehr zehn Spielen ungeschlagen. Einschließlich des vergangenen Spiels schossen sie in den vergangenen drei Begegnungen sechzehn (!) Tore und wirbeln die „stärkste dritte Liga aller Zeiten“, wie TelekomSport, das die TV-Rechte dieser hat, aus welchen Gründen auch immer gerne zu sagen pflegt, gewaltig auf.

Immer wieder gelingt es den Bayern, namhafte Spieler an Land zu holen, denen über ihre Profikarriere hinaus eine Perspektive geboten wird. Einer davon ist Kapitän Dominik Stahl, der fußballerisch zwar ein wenig durch das Raster fällt, der Mannschaft aber die nötige Stabilität gibt und seine Nebenleute glänzen lässt. Die beiden Superstars der Mannschaft von Claus Schromm, wie TelekomSport die beiden besten Hachinger Spieler bezeichnen würde, sind aber Torjäger Stephan Hain und Sascha Bigalke.

Beide sind nun schon seit einigen Jahren im Klub, Hain mittlerweile sogar zum Rekordtorschützen des Vereins aufgestiegen. Diese Eingespieltheit merkt man Ihnen an, da der Torjäger quasi in jedem Spiel von der zierlichen Zaubermaus Sascha Bigalke mustergültig bedient wird.

Nun geht es am Sonntag zu den Sportfreunden nach Lotte. Die sind unter ihrem neuen Trainer Nils Drube, der gar nicht mehr so neu ist und mit seinem Team vor der Niederlage am vergangenen Spieltag in Wiesbaden stolze sechs Partien ungeschlagen gewesen war, besser in die Spur gekommen. In diesen sechs Spielen ohne Pleite konnten sie zu Hause nur das letzte Heimspiel gegen Rostock gewinnen, ließen dort aber einige Chancen zu, die die Hachinger nicht unbestraft lassen würden. Wenn die also ansatzweise da weitermachen, wo sie zuletzt aufgehört haben, wird es im Tor der Jungs vom Autobahnkreuz bei Osnabrück einige Male klingeln. Klarer Sieg Haching!

 

Sonntag, 09.12.2018, 13:30 Uhr: Dynamo Dresden – Holstein Kiel (Auswärtssieg Kiel, Quote 2,70)

Ähnlich wie die eben genannten Hachinger haben auch die Kieler ziemlich Bock, Tore zu schießen. Die Holsteiner stellen mit 28 Treffern hinter Köln (39) und Paderborn (33) die drittbeste Offensive der Liga. Es galt, in dieser Saison zu zeigen, dass der beinahe geglückte Aufstieg in die Bundesliga im vergangenen Jahr keine Eintagsfliege beziehungsweise Eintagsmöwe war, die im verflixten zweiten Jahr nach dem Aufstieg im Sturzflug Richtung Tabellenkeller fliegt. Das hat man geschafft.

Inklusive des Siegs im Pokal gegen den Bundesligisten aus Freiburg ist man an der Förde seit sieben Spielen ungeschlagen und auf Tabellenplatz sechs in geringer Reichweite zu dem Platz, der letztes Jahr so überraschend erreicht und dementsprechend bejubelt wurde. Nur drei Punkte trennen Kiel und Union Berlin, das mit 27 Punkten den Relegationsplatz belegt. Die Spiele bis zum Winter werden zeigen, ob es den Störchen gelingt, sich ernsthaft oben festzubeißen.

Fakt ist: Kiel hat zuletzt in Duisburg, das unter Trainer Torsten Lieberknecht zuletzt immer sehr kompakt stand, wenige bis gar keine Gegentore bekam und dementsprechend kaum verlor, auswärts gewonnen und darüberhinaus dabei sogar vier Tore erzielt. Ziemlich beeindruckend.

Im Auswärtsspiel davor beim SC Paderborn schoss man ebenfalls vier Tore, kassierte aber hinten selber genauso viele, sodass man sich am Ende Unentschieden trennte. Wenn man dieses Spiel aus der Statistik selbst erzielter Tore herausließe, würde der FC Köln mit seinen 39 Toren die noch einsamere Spitze darstellen.

Dann müsste man aber auch hinterfragen, in welcher Form der FC auf diese galaktische Zahl nach fünfzehn Spielen kommt und sofort springt einem ein Ergebnis ins Auge: Samstag 10.11.2018, 8:1 gegen Dynamo Dresden. Da man aus diesem Spiel aber nicht so viele Rückschlüsse ziehen kann, sollte es insgesamt einfach als ein rabenschwarzer Tag der Kategorie „Totalausfall“ abgehakt werden. Danach zeigte die Mannschaft von Maik Walpurgis eine Reaktion, entführte an der alten Försterei sowie am Millerntor einen Punkt und schlug zu Hause den FC Ingolstadt.

Einschränkend muss man aber auch hier dazu sagen, dass sich Union Berlin sowieso fast immer die Punkte mit dem Gegner teilt und die Schanzer eigentlich immer auf den Allerwertesten bekommen haben, egal gegen wen. Aufgrund der beachtlichen Kieler Serie und ihrer offensiven Wucht werden sie auch dieses Spiel für sich entscheiden, wenn auch vielleicht nicht deutlich, da sie hinten halt doch gerne mal ein bis zwei Dinger fangen.

 

Sonntag, 09.12.2018, 17:00 Uhr: Newscastle United – Wolverhampton Wanderers (Heimsieg Newcastle, Quote: 2,95)

Rafael Benitez träumte vom Gewinn der Champions League als Trainer mit Real Madrid, fand sich nach dem Rausschmiss in der spanischen Landeshauptstadt ein paar Wochen später auf der Trainerbank bei Newcastle United wieder. Gut, dass es die Karriereleiter nicht auch in Wirklichkeit gibt und sie nur ein beflügeltes Wort ist, denn außer Chuck Norris gibt es wohl keinen der von der allerobersten Sprosse der Leiter in dieser kurzen Zeit unfallfrei so weit unten ankommt. Auf dieser Sprosse sitzt er nun seit einiger Zeit und macht seine Sache ordentlich. Er stieg mit der Mannschaft auf und kletterte dementsprechend wieder einige Stufen nach oben.

Mittlerweile befindet sich Newcastle auf Tabellenplatz vierzehn im Mittelmaß, darf sich als Verein allerdings auch nicht viel mehr Hoffnungen machen, da es für höhere Ziele auch mehr Geld des Investors bräuchte, das aber einfach nicht kommt, weil dieser selbst gar keine Lust auf seinen Verein hat und ihn wieder verkaufen will. So als würde ein Sechsjähriger sein Spielzeugauto in die Ecke schmeißen. Das macht es zu Zeiten, in denen in England ein Investor mehr reinpumpt als der andere, dann auch für Rafa Benitez insgesamt schwierig.

Unter der Woche spielte Newcastle United beim FC Everton 1:1 und konnte nach der 3:0 Niederlage gegen West Ham zuvor etwas Wiedergutmachung betreiben. Wolverhampton hat überraschenderweise mit 2:1 gegen Chelsea gewonnen und konnte die Serie von sechs sieglosen Spielen, die bis auf ein Unentschieden gegen Arsenal alle verloren gingen, endlich beenden. Der Sieg wurde zwar durch ein Tor beglückt, bei dem Chelseas Keeper Kepa nicht sonderlich gut aussah, sollte schlussendlich aber auch egal sein.

Auch die kommenden Gastgeber aus Newcastle hatten vor der besagten Niederlage gegen die Hammers und dem Remis in dieser Woche eine Serie gestartet und dreimal in Folge gewinnen können. In diese Erfolgsspur will man natürlich schnellstmöglich zurückfinden und bei Wolverhampton gar nicht erst das Gefühl aufkommen lassen, dass der Sieg gegen die Blues im St. James Park Aufwind geben könnte. Am Montagabend gewinnt Rafa mit seinen Jungs, einfach weil er und sein Team natürlich auch vor eigenem Publikum nach der deutlichen Schlappe wieder zeigen wollen, dass der Lauf nicht von ungefähr kam.

 

Die ComeOn-Quoten für den Wettpaten im Überblick:

Keine Chance für Lotte! Unterhaching gewinnt mit mindestens zwei Toren Unterschied, Quote: 4,00

Die Möwen bringen drei Punkte aus dem Osten mit. Auswärtsieg für Kiel in Dresden, Quote: 2,70

Rafa Benitez führt sein Team zum Heimsieg. Ein Dreier für Newcastle gegen die Wolves, Quote: 2,95

Gesamtgewinn bei 10€ Einsatz: 302,67€

Hier geht’s zu ComeOn!

Noch kein ComeOn-Konto? Dann einfach registrieren und mit dem Partnercode COMEONDKFV bis zu 100% Einzahlungsbonus sichern!